Internetbetrug

Männer erbeuten 130.000 Euro von fremden Bankkonten

In Berlin ist ein Prozess gegen zwei Männer eröffnet worden, die mit Internetattacken rund 130.000 Euro von Bankkonten gestohlen haben. Einer der beiden ist bereits vorbestraft.

Zwei mutmaßliche Betrüger sollen über das Internet mehr als 130 000 Euro von fremden Bankkonten abgezogen haben. Die 22 und 29 Jahre alten Männer müssen sich seit Freitag vor dem Berliner Landgericht verantworten. 38 mutmaßliche Taten sind in der Anklage aufgelistet. Mit gestohlenen Daten sollen die Männer auf Konten zugegriffen und Beträge von bis zu 50 000 Euro auf eigene Konten verschoben haben.

Durch Internet-Attacken sollen die Angeklagten Zugangsdaten „abgefischt“ haben. „Sodann wählten sie für beabsichtigten Angriffe Konten aus, die aufgrund eines hohen Guthabenbetrages einen hohen Gewinn versprachen“, heißt es in der Anklage. Die betrügerischen Aktivitäten hätten die Männer von September 2012 bis April 2013 von einer Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg aus begangen.

Der ältere Angeklagte sei wegen ähnlicher Taten bereits zu zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden, hieß es am Rande des Prozesses. Ob sich die Männer zu den Vorwürfen äußern werden, ist noch offen. Die Verhandlung wird am 22. September fortgesetzt.