Verkehrsverbund

Begleitservice des VBB für behinderte Menschen kann fortbestehen

Im Sommer stand der kostenlose Begleitservice für Fahrgäste mit Behinderungen vor dem Aus. Nun können 20 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Stellen werden von den Berliner Jobcentern finanziert.

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Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) kann weiter seinen kostenlosen Begleitservice für behinderte und andere mobilitätseingeschränkte Fahrgäste anbieten.

Noch im September sollen dafür 20 neue Mitarbeiter eingestellt werden, teilte der VBB jetzt mit. Die Stellen werden von den Berliner Jobcentern finanziert und von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen gefördert.

„Wir sind erleichtert, dass es weitergeht, denn dieser so dringend gebrauchte Service stand bedrohlich vor dem Aus“, sagte VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel.

Im Sommer war ein Großteil der Arbeitsverträge für die Servicemitarbeiter ausgelaufen. Eine Weiterfinanzierung der 80 benötigten Stellen sei jetzt positiv entschieden worden, so Henckel.

Den „VBB Bus & Bahn-Begleitservice“ gibt es seit Oktober 2008, er gilt deutschlandweit als Vorzeigeprojekt. Die Begleiter haben mehr als 70.000 Menschen mit Behinderungen dabei geholfen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.