Umfrage

Wir sind Europa - wie junge Neuberliner über die EU denken

Am Sonntag ist Europawahl. Was bedeutet die EU für junge Menschen? Wir haben nachgefragt: 28 Neuberliner aus allen Mitgliedsstaaten beschreiben ihre persönliche Sicht auf unser heutiges Europa.

Christine Kensche, Sofia Geibel, Constanze Nauhaus, Laura Réthy

Nächste Woche wählt Europa ein neues Parlament. Während die Spitzenkandidaten der Parteien über die Lage der Finanzmärkte, den Zustand der Euro-Zone und die Krise in der Ukraine debattieren, haben wir junge Leute gefragt, was Europa für sie persönlich bedeutet. Menschen aus allen 28 Mitgliedsstaaten, die fürs Studium, für die Arbeit oder die Liebe nach Berlin gezogen sind, erzählen, wie die EU ihren Alltag bestimmt.

Griechenland

Ifigenia Kondyli, 29, Musikagentin: „Ich bin wegen der Wirtschaftskrise nach Berlin gekommen und weil die Stadt für meine Arbeit als Musikagentin sehr inspirierend ist. Die EU soll eigentlich ein Schirm sein, der alle Mitglieder beschützt. Aber manchmal fühlt sie sich wie ein Gegner an. Die Griechen trauen ihrer Regierung nicht zu, dass sie ihre Rechte gegen die Übermacht der EU verteidigt. Doch ich bin nicht der Meinung, dass Griechenland aus der EU austreten sollte. Wir leiden oft unter der Politik, aber es gibt auch Vorteile: Ich konnte ohne bürokratischen Aufwand nach Berlin ziehen. Wegen der Krise achten die Leute ganz genau darauf, wofür sie ihr Geld ausgeben. Für Musik ist da nicht viel übrig. Aber die Künstler geben nicht auf: Es gibt eine Welle der Kreativität und Erneuerung.“

Rumänien

Antonia-Ioana Sintu, 22, VWL-Studentin: „Nach Berlin bin ich 2010 gezogen, um Volkswirtschaftslehre zu studieren. Ich habe zwar ein rumänisches Abitur, aber dank der EU-Abkommen konnte ich mich ohne Probleme an der Freien Universität einschreiben. Europa gibt mir die Chance, mir eine eigene Zukunft aufzubauen. In verschiedenen Ländern zu studieren gehört da auf jeden Fall dazu.“

Deutschland

Nicolas Kamp, 25, Marketingberater: Vor mehr als 60 Jahren haben Länder sich dazu entschlossen, sich in guten wie in schlechten Zeiten zu unterstützen. In der momentanen Krise spürt man den Zusammenhalt besonders stark. Ich habe in der Schweiz und in England studiert, war dann in Australien und im Mittleren Osten. Trotz unserer Geschichte wurde ich überall mit offenen Armen empfangen und konnte mich schnell einleben – ich denke, das hat viel mit dem europäischen Zusammengehörigkeitsgefühl zu tun. Ich bin stolz, Deutscher zu sein, denn wir sind eine starke Stütze für Europa.“

Estland

Carmen Pajuste, 26, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Bundestag: „Europa könnte ich in einem Wort beschreiben: Möglichkeiten. Ich kann überall hinreisen und studieren. In ein paar hundert Kilometern ist man in einem anderen Land, in dem Kultur und Sprache komplett anders sind. Dennoch hat man etwas gemeinsam. Ich finde es toll, in anderen europäischen Ländern etwas zu erfahren und dies in meiner Heimat weiterzugeben. Damit kann man viel verbessern. In Berlin kann ich das besonders gut sehen: Es gibt so viele Gruppen, alle sind anders und leben dennoch friedlich miteinander.“

Spanien

José Manuel Sanz, 31, Künstler: „In Berlin bin ich seit 2009. Nach meinem Studium der Bildenden Künste in Madrid habe ich hier ein Praktikum bei einer Galerie bekommen. Eigentlich wollte ich nur sechs Monate bleiben, aber dann habe ich jemanden kennengelernt … Europa steht für mich für die Gleichberechtigung aller Menschen. Ich bin Spanier, aber wenn ich im Ausland unterwegs bin, fühle ich mich als Bürger Europas unter dem sicheren Schutz der EU – Europa ist mein zweites Zuhause.“

Slowakei

Miroslava Gaborova, 28, Sachbearbeiterin: „Mein Leben ist ein kleines Europa: Aufgewachsen bin ich in der Slowakei, dann bin ich nach Tschechien und Italien zum Studieren gegangen, dann nach Dänemark und Spanien, jetzt bin ich in Berlin. Ich arbeite als Sachbearbeiterin bei einer Beratungsstelle für ausländische Studenten, außerdem kellnere ich. Das schätze ich sehr an dieser Stadt, dass jeder machen kann, was er will, und viele Leute von einem Tag auf den anderen leben, ohne an die Zukunft zu denken. Allerdings führt das auch dazu, dass ich mich in diesem Jahr ganz schön verloren habe. Hier gibt es diesen sozialen Druck, etwas ‚darstellen‘ zu müssen, einfach nicht. Das unterscheidet Berlin von anderen europäischen Metropolen.“

Portugal

Daniel Costa, 25, Praktikant bei der portugiesischen Außenhandelskammer: „Eigentlich wollte ich nach einem Praktikum in Spanien bleiben, doch die Wirtschaftslage ist dort so schlecht, dass mein Vertrag nicht verlängert wurde. Dass ich in Berlin bin, ist Zufall, die Außenhandelskammer von Portugal hat das für mich ausgewählt. Aber ich bin ja flexibel. Von meiner Generation kann niemand sein ganzes Leben mehr an einem Ort verbringen. Wir haben offene Grenzen und einen gemeinsamen Markt, das sollten wir auch nutzen. Ich arbeite im Finanzbereich. Durch die EU habe ich viel mehr Zukunftschancen, als meine Eltern hatten. Ob ich in Paris, Madrid oder London arbeite, ist eigentlich egal. Meine Heimat ist nur wenige Flugstunden entfernt.“

Irland

Enda Crowley, 22, Werbetexter: „Ich lebe seit einem Jahr in Berlin. In der Zeit bin ich ziemlich gealtert. Es ist eine so herrlich aufregende Stadt. Wenn ich durch die Klubs ziehe, treffe ich immer auf andere Europäer. Es ist toll, zusammen die Nächte durchzufeiern und dabei die anderen Kulturen näher kennenzulernen.“

Litauen

Laura Tatarėlytė, 27, Praktikantin beim Deutschen Bundestag: „2012 habe ich in Berlin ein Aufbaustudium angefangen. Mein Jura-Abschluss wurde hier ohne Probleme anerkannt. Momentan mache ich ein Praktikum beim Bundestag und bin fast täglich mit anderen Europäern zusammen. Europa bedeutet für mich Sicherheit. Gerade in Krisenzeiten wie jetzt muss ich mir weniger Sorgen machen. Wir sind eine Wertegemeinschaft die auch in schlechten Zeiten stark ist. In den zehn Jahren, die Litauen in der EU ist, hat sich viel bei uns verändert: In meiner Heimatstadt Vilnius haben wir auf einmal einen riesigen Park und die Straßen sind besser geworden. Der kulturelle Austausch hat großen Einfluss auf unser Land, die Litauer sind offener und toleranter geworden.“

Schweden

Marcus Nyberg, 23, Jurastudent: „Am Anfang hat es mir hier nicht gut gefallen, es wirkte alles so dreckig. Doch mittlerweile habe ich mich eingelebt. Berlin ist eine praktische Stadt und viel europäischer als Stockholm: Ich habe hier fast ausschließlich internationale Freunde. Ich denke aber auch, dass die Gemeinschaft Grenzen hat. Die Menschen in Skandinavien und Südeuropa sind so unterschiedlich. Noch stärker werden wir wohl nicht zusammenwachsen.“

Belgien

Fientje Moerman, 24, Praktikantin in einer Rechtsanwaltskanzlei: „Ich habe mein Studium in Belgien begonnen, war dann in Paris, und jetzt bin ich hier in Berlin. Am meisten erfahre ich über Europa beim Kochen: Meine Freunde und ich tauschen uns über so vieles aus. Und nebenher lerne ich noch die verschiedenen Essgewohnheiten kennen.“

Frankreich

Nicolas Chanut, 20, Politik- und Mathematikstudent: „Ich mache seit Dezember 2013 ein Auslandssemester in Berlin. Europa begegnet mir tagtäglich auf den Fluren der Uni. Viele meiner Freunde sind auch Austauschstudenten. Von ihnen lerne ich andere Denkweisen kennen. Wir entdecken Gemeinsamkeiten genauso wie Unterschiede, die uns vereinen. Ich bleibe bis Ende Juli in Berlin, danach werde ich wahrscheinlich in England weiterstudieren. Und genau das ist Europa. Viele Menschen können nicht so einfach in ihre Nachbarländer reisen und dort studieren. Diese Bewegungsfreiheit ist einzigartig.“

Lettland

Madara Šulce, 24, Praktikantin bei dem Interfilm-Kurzfilmfestival: „Ich habe Erasmus in Estland gemacht und mich dort in einen Austauschstudenten aus Deutschland verliebt – deswegen bin ich vor sechs Monaten nach Berlin gezogen. Europa heißt für mich, dass ich überall die gleichen Rechte habe. Ich kann hier wohnen und arbeiten wie jeder Deutsche auch. Wir Letten müssen uns allerdings noch an den Euro gewöhnen. Der wurde in meiner Heimat erst Anfang des Jahres eingeführt. Wenn ich mit meiner Mutter in Riga telefoniere, beschwert sie sich, wie teuer alles geworden ist. Milch, sagt sie, koste jetzt fast das Doppelte. ‚Aber du bekommst doch auch mehr Rente‘, antworte ich ihr dann. In Lettland sind die Menschen besser über die EU-Politik informiert als in Deutschland; wahrscheinlich werden dort auch mehr Leute wählen gehen als hier. Das liegt wohl daran, dass die EU für uns relativ neu ist. In Deutschland ist Europa eben schon eine Selbstverständlichkeit geworden.“

Tschechische Republik

Magda Nemkyova, 26, Studentin der Europawissenschaften: „Europa ist mein Zuhause. Ich lebe seit drei Jahren in Deutschland, eine Cousine wohnt in England, meine Schwester in der Schweiz. Für Leute aus Ländern, die nicht in der EU sind, ist das ganz anders: Eine Freundin mit der ich studiert habe kommt aus Mazedonien. Sie sucht jetzt einen Job. Wenn sie in einem halben Jahr keinen gefunden hat, muss sie ausreisen. Ich kann mich jederzeit entscheiden, nach Hause zu gehen. Und wenn ich zurückkommen will nehme ich einfach den nächsten Zug.“

Niederlande

Roel Menting, 28, angehender Patentanwalt: „In Neukölln erlebe ich Europa jeden Tag: Auf der Straße werden alle möglichen Sprachen gesprochen und man sieht viele unterschiedliche Gesichter. Als ich vor zehn Jahren nach Berlin gekommen bin, konnte ich mit meinem niederländischen Abschluss und einem Deutschtest einfach loslegen mit meinem Studium. Europa ist ein schöner dritter Weg zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Die Friedensidee die uns vereint gerät allerdings manchmal in Vergessenheit.“

Italien

Oscar Porcelli, 22, Geschichtsstudent: „Nach zwei Weltkriegen und 60 Millionen Toten war die Sehnsucht nach Frieden und Gemeinschaft groß. Dieser ursprüngliche Geist von Europa ist mittlerweile von wirtschaftlichen Zwängen überlagert worden, die die Menschen von dem Projekt distanziert haben. In Italien wird wohl jeder Zweite nicht wählen gehen. Der Gedanke der Gleichheit muss wieder stärker betont werden. Die Arbeitsbedingungen und Lebenshaltungskosten sind sehr unterschiedlich, das merke ich hier in Berlin: Für ein Studienjahr an der Freien Universität zahle ich 500 Euro Gebühren, in Venedig 2000. Die Schuldengrenze in der EU führt dazu, dass Staaten wie Italien ihre Ausgaben für Bildung und Gesundheit stark reduzieren. Das ist ein gefährlicher Prozess.“

Ungarn

Anna Frenyo, 32, Sprachlehrerin: „Ich wollte in eine internationale Stadt, Berlin war als Herz Europas genau das Richtige für mich. Ich habe hier viele andere Kulturen kennengelernt. Das ist es auch, was Europa für mich bedeutet: Man ist hier nicht nur eine Nation, sondern eine Gemeinschaft vieler Nationen. Selbstverständlich gibt es Spannungen innerhalb der EU, aber ich denke, dass gerade diese Konflikte Änderungen hervorrufen und somit weitere Türen öffnen.“

Österreich

Sabine Panossian, 31, Kamerafrau: „In Berlin bin ich seit 2006, angefangen hat alles mit einem Praktikum bei einer Filmproduktionsfirma. Heute arbeite ich hier als Kamerafrau. Europa bedeutet für mich vor allem die Möglichkeit, überall arbeiten zu können. Gerade in meinem Beruf ist das sehr wichtig. Ich kann überall hinreisen, ohne langwierige Prozesse durchlaufen zu müssen. Wohnen, Reisen und Arbeiten war noch nie so einfach wie heute. Durch künftige EU-Erweiterungen kann sich das nur noch verbessern.“

Großbritannien

Alex Gwilliam, 27, Modejournalist: „Europa steckt in einer Identitätskrise. Die Leute haben vergessen, wie wichtig dieses Projekt nach zwei Weltkriegen war. Frieden und offene Grenzen sind selbstverständlich geworden. Mir fällt das auf, wenn mich Freunde aus Australien besuchen: Die sind überwältigt, dass man einfach in einen Zug steigen und von Land zu Land fahren kann. Europa bedeutet Gemeinschaft. Trotzdem denke ich, dass die EU nicht wie eine Dampfwalze über die nationalen Unterschiede ihrer Mitgliedsstaaten hinwegrollen sollte. Jedes Land muss sich seine eigene Kultur bewahren.“

Malta

Sarah Vella, 26, Logopädin und Tänzerin: „Ich bin vor drei Jahren nach Berlin gegangen, weil ich das Angebot hatte, bei einem Tanzprojekt an einem kleinen Theater mitzuwirken. Das ist es, was Europa für mich ausmacht: Man bekommt viele Chancen und Kontakte. Ich komme von einer kleinen Insel, auf der die Leute oft nicht über ihren eigenen Tellerrand hinaus schauen. Auch gibt es auf Malta nicht gerade viele Jobs für Tänzer. Berlin ist dagegen ein kreativer Knotenpunkt, an dem Künstler aus verschiedenen Ländern zusammenkommen. Europa macht die Welt kleiner.“

Bulgarien

Kosta Shatrov, 23, VWL-Student: „Es ist schön, dass so viele unterschiedliche Leute unter einem Dach vereint sind. Wenn ich mich an meine ersten Studienjahre in Berlin erinnere, muss ich an meine Kommilitonen aus allen möglichen Ländern denken. Wir haben uns gegenseitig viel beigebracht.“

Zypern

Natasa Xenophontos, 23, Tiermedizinstudentin: „Ich bin vor eineinhalb Jahren nach Berlin gegangen, weil die Universitäten hier so gut sind. Hier kommen viele Leute so wie ich aus anderen Ländern, das vereint uns irgendwie. Gerade wir jungen Leute spüren Europa in unserem Alltag: Es ist alles nicht mehr so streng reguliert, wir sind unabhängig und offen für Neues. Meine Freunde und ich unternehmen viel gemeinsam, machen Tanzkurse und bringen uns gegenseitig unsere Muttersprachen bei.“

Finnland

Oskari Lampisjärvi, 31, PR-Berater: „Ich bin seit 2010 in Berlin. Ursprünglich bin ich hergekommen, um meine Masterarbeit über den Mauerfall zu schreiben. Heute arbeite ich in einer Werbeagentur und mache PR für meine Heimatstadt Helsinki. Ich gehöre zu der Generation, die sich Europa ohne EU nicht mehr vorstellen kann – obwohl die Finnen durch ihre periphere geografische Lage oft ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft anzweifeln. Ich wohne in Neukölln. Die Lebendigkeit dieses Viertels kennzeichnet für mich Europa. In Finnland können wir davon nur träumen.“

Kroatien

Nenad Sabol, 39, Kreditanalyst: „Die europäische Idee ist toll, aber viele Menschen sehen nur die wirtschaftlichen Probleme in Griechenland. Ich glaube, es wird noch mindestens 30 Jahre dauern, bis wir eine wirkliche Symbiose erreichen. Das fällt hier in Berlin nicht auf, aber es gibt noch immer Barrieren. Allein, weil in Europa so viele verschiedene Sprachen gesprochen werden. Ich glaube, es fehlt eine Vision, die man den Menschen zeigen, und sagen kann: Das wollen wir zusammen erreichen. Für mich bedeutet Europa, dass ich als Kroate in Potsdam bei einer Bank arbeiten kann und mit meinen Sprachkenntnissen auch gebraucht werde. Eigentlich wollte ich nur sechs Monate in Deutschland bleiben, jetzt sind daraus fünf Jahre geworden.“

Luxemburg

Jenny Leweck, 24, Literaturstudentin: „Europa bedeutet für mich Freiheit. Wenn man früher in ein anderes Land wollte, gab es Pass- und Zollkontrollen, jetzt kann man sich frei bewegen. Alle können überall arbeiten – und studieren, so wie ich: Seit zwei Jahren studiere ich an der Humboldt-Universität deutsche Literatur. Luxemburg ist ja sehr klein, was wäre es ohne Europa?“

Polen

Marta Kosmalska, 25, Anglistik– und Slawistikstudentin: „Berlin ist ideal, um Sprachen zu studieren: Hier ist immer was los und es gibt viele internationale Leute. In drei Stunden bin ich in Breslau und kann meine Familie besuchen. Früher war das alles schwieriger.“

Slowenien

Damijan Pezdicek, 27, Volkswirt: „In Berlin fühle ich mich sehr willkommen. In meiner Freizeit und im Büro bin ich ständig von anderen Europäern umgeben. Ich spiele gerne Basketball, dort sind wir alle bunt gemischt: von Amerikanern bis Spaniern ist alles dabei. Beim Sport lernen wir viel voneinander, das erweitert den Horizont enorm.“

Dänemark

Marianne Lentz, 33, Journalistin: „In Berlin fühlt sich Europa näher an – über die EU wird hier häufiger berichtet. In Dänemark hingegen fühlen wir uns eher mit den anderen skandinavischen Ländern verbunden. Die EU scheint oft sehr weit weg. Europa steht für fundamentale Werte: Demokratie, Gleichheit und Menschenrechte. Das ist es, was uns trotz aller Gegensätze vereint.“