Feiertagsverkehr

Zu Pfingsten wird der nördliche Berliner Ring zum Nadelöhr

Der Berliner Ring soll nun auch im Norden sechsspurig ausgebaut werden. Ausgerechnet vor dem verkehrsreichen Pfingstwochenende beginnen die Arbeiten an dem fünf Kilometer langen Abschnitt in Pankow.

Foto: INFOGRAFIK BERLINER MORGENPOST

Auf dem nördlichen Berliner Ring (A10) droht ein neues Nadelöhr. Ausgerechnet vor dem Pfingstwochenende wird zur Vorbereitung von Bauarbeiten die Verkehrsführung auf dem Pankower Abschnitt der Autobahn 10 geändert.

An diesem Freitag ab etwa 12 Uhr wird laut Senatsverkehrsverwaltung die Richtungsfahrbahn auf der A10 in Richtung Autobahndreieck Schwanebeck gesperrt und der Verkehr wird auf die Gegenfahrbahn umgeleitet. Dort stehen für die Autos weiterhin zwei allerdings eingeengte Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung.

Der ADAC erwartet für das kommende Pfingst-Wochenende einen sehr starken Reise- und Ausflugsverkehr und warnt angesichts der vielen Straßen-Baustellen vor Staus vor allem auf den Autobahnen.

Wegen der großen Bedeutung für den Fernlastverkehr soll in den kommenden Jahren der gesamte nördliche Berliner Ring von vier auf sechs Fahrspuren verbreitert werden. Auf Berliner Gebiet liegt dabei ein etwa fünf Kilometer langer Abschnitt, der westlich der Autobahnbrücke über der Schönerlinder Straße (B109) beginnt und kurz vor dem Autobahn-Dreieck Schwanebeck endet, das bereits seit zwei Jahren komplett neu gestaltet wird.

Einzelheiten zur Baustelle im Internet.

Dieser Abschnitt soll bis Herbst 2015 mit einem Kostenaufwand von 34,2 Millionen Euro ausgebaut werden. Dabei müssen unter anderem auch vier Brücke, zwei Stützbauwerke und zwei Lärmschutzwände neu errichtet werden.

Der Senat hat mit den beauftragten Firmen eine Bauzeit von 33 Monaten vereinbart. Wie schon bei der Erneuerung der Avus (A115), erhalten diese einen Bonus, wenn sie die Arbeiten früher beenden. Zugleich müssen sie mit Vertragsstrafen rechnen, wenn sie die Baufristen nicht einhalten. Während der gesamten Bauzeit sei mit Verkehrsbehinderungen, im Einzelfall auch mit Vollsperrungen zu rechnen, so die Senatsverkehrsverwaltung.