Uniformen

Berliner Polizei zeigt neues Outfit

Foto: dpa

Die erste Berliner Polizeiwache wurde am Freitag mit neuen blauen Uniformen ausgestattet. Damit folgt die Hauptstadt dem Vorbild anderer Bundesländer, in denen bereits Blau getragen wird. Doch nicht nur bei der Kleidung ändert sich etwas.

Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und Polizeipräsident Dieter Glietsch haben am Freitag den Startschuss zur groß angelegten Umtauschaktion der Dienstuniformen der Berliner Polizei gegeben. „Wir folgen mit der Farbe dem bundesweiten Trend“, sagte der Innensenator.

Bis 2011 sollen die 16.000 Polizisten ihre grünen Uniformen gegen neue, aus blauem Stoff gefertigte Hosen, Hemden, Blusen, Jacken sowie Mützen tauschen. Die neuen Uniformen gibt es in zwei Ausführungen: für den Streifendienst mit bequemen Hosen und Jacken und für das Revier als klassischer Anzug.

Die Beamten des Polizeiabschnitts 32 in Mitte am Alexanderplatz sind die ersten, die in den neuen Unformen ihren Dienst antreten. Die maßgeschneiderte Dienstbekleidung soll einen besseren Tragekomfort bieten und sei zudem auf die täglichen Anforderungen einer modernen Kleidung ausgerichtet.

Die Umstellung von Grün auf Blau kostet insgesamt elf Millionen Euro. Für Polizeipräsident Dieter Glietsch ist die jetzt begonnene Umtauschaktion „ein Schritt von der Antike in die Neuzeit“. Denn gleichzeitig mit der Einführung der neuen Unformen verschwindet die sogenannte Kleiderkammer, in der mehrere Hundert Uniformen gelagert und bei Bedarf getauscht wurden. „Künftig kann jeder Beamte seine Uniform via Internet ordern“ so Glietsch.

Neben der Umtauschaktion der Uniformen werde auch der 2315 Autos umfassende Fuhrpark der Polizei auf die neuen Farben umgerüstet. Bislang sind 199 Fahrzeuge, darunter 95 Funkstreifenwagen, auf das blau-silberne Outfit umgerüstet. Ziel sei es, bis Ende 2015 alle Fahrzeuge so zu kennzeichnen. Bei der Bundespolizei sowie den Polizisten der meisten anderen Bundesländer ist bereits Blau die dominierende Farbe.

( plet )