Vier Brände in Berlin

Toter in ausgebrannter Wohnung entdeckt

In vier Berliner Wohnungen hat es seit Dienstagabend gebrannt. Ein Mann starb, zwei Menschen wurden verletzt. So fand die Feuerwehr bei den Löscharbeiten in einer ausgebrannten Wohnung in der Ohlauer Straße in Kreuzberg am frühen Mittwochmorgen einen Toten.

In einer ausgebrannten Wohnung in der Ohlauer Straße in Kreuzberg fand die Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen einen Toten. Es handelt sich um den 61-jährigen Mieter. Auch seine Katze kam ums Leben. Wie das Feuer im dritten Stock des Wohnhauses gegen 5 Uhr entstand, war nach Angaben der Polizei zunächst noch unklar.

In der Ebelingstraße in Friedrichshain brannte am späten Dienstagabend die Küche in der Wohnung eines 27-jährigen Mieters. Die Ursache für das Feuer ist noch unbekannt. Die Feuerwehr brachte mehrere Mieter in Sicherheit. Eine 31-jährige Frau wurde in einem Rettungswagen behandelt, ein 49-jähriger Mieter kam mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes (LKA) übernahm die Ermittlungen.

Einen weiteres Feuer gab es am Vormittag in der Pionierstraße in Spandau. Rauch drang aus einem Keller, die Feuerwehr war im Einsatz. Menschen wurden nicht verletzt. Am Morgen brannte es auch in der Reuterstraße in Neukölln. Die Feuerwehr löschte den Brand. Auch hier wurde niemand verletzt. Die Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus.