Influenza

Die Grippewelle hat Berlin fest im Griff

Noch immer ist das Risiko, an der Virusgrippe zu erkranken, sehr hoch. Die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Berliner Robert-Koch-Instituts meldet für die Hauptstadt stark erhöhte Werte. Die Ansteckungsgefahr ist hoch - besonders für alte und schwache Menschen.

Foto: dpa / DPA

Nicht nur in Berlin, sondern auch in allen anderen Bundesländern sind nach Angaben des Berliner Robert-Koch-Instituts die Werte stark erhöht. Das Rote Kreuz (DRK) warnt vor Ansteckungsgefahr und rät älteren und chronisch kranken Menschen noch immer zu einer Impfung. Bis sich der Impfschutz vollständig aufgebaut hat, dauert es allerdings bis zu 14 Tagen. Doch auch einfache Hygienemaßnahmen wie häufigeres Händewaschen und das Nutzen von Papiertaschentüchern können vor Ansteckung schützen. Der Verzicht auf Händeschütteln und Wangenküsschen gibt Viren weniger Chancen.

Die hohe Konzentration an zirkulierenden Viren sorge zurzeit dafür, dass die Ansteckungsrate hoch bleibe, teilte das DRK am Donnerstag mit. Wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkämen, sei das Risiko besonders groß. Deshalb rät das DRK, sich zum Beispiel nach Bus- und Bahnfahrten die Hände zu waschen. Auch viel Bewegung und frische Luft hielten die Viren fern. Geschlossene Räume sollten regelmäßig gut gelüftet werden. Alten und schwachen Menschen rät das Rote Kreuz, sich von Erkrankten fernzuhalten und Menschenansammlungen möglichst zu meiden.