Straftaten

Zahl der Wohnungseinbrüche steigt – weniger Überfälle

Die Berliner sind in diesem Jahr weniger sicher in ihren Wohnungen als noch im Vorjahr: Die Zahl der Einbrüche stieg 2008 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 28 Prozent. Auf den Straßen scheint es aber sicherer geworden zu sein. Die Polizei verzeichnete fast ein Fünftel weniger Überfälle.

Foto: ddp / DDP

Genau 6792 Mal wurde von Januar bis Oktober in Berliner Wohnungen eingebrochen. Das bedeutet einen Anstieg dieser Straftaten um 28,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Quartal dieses Jahres war die Zahl der Einbrüche sogar um fast ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, im August waren es 15,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Insgesamt bleibt es aber dabei, dass die Zahl der von der Berliner Polizei registrierten Straftaten 2008 im Vergleich zum Vorjahr abgenommen hat. In den ersten zehn Monaten des Jahres hat die Berliner Polizei 407.353 Straftaten registriert. Dies entspreche einem Rückgang von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie die Behördemitteilte. Im Oktober wurden 41.507 Straftaten angezeigt.

Den Angaben zufolge nimmt die Zahl der Raubtaten weiter ab, auch bei den gefährlichen und schweren Körperverletzungen sei ein Rückgang festzustellen. Seit Jahresbeginn wurden 5076 Raubüberfälle bekannt. Das sind 19,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den Körperverletzungen wurden bis Oktober 9836 Fälle verzeichnet. Dies bedeutet einen Rückgang um 3,3 Prozent.