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IBB steigt beim Spieleversender Wummelkiste ein

Nach Team Europe und Blumberg Capital beteiligt sich auch die Investitionsbank Berlin an Surprise Internet. Das im vergangenen Jahr gegründete Start-up verschickt Bastelspiele für Kinder im Abo-Modell

Foto: Massimo Rodari

Die Investitionsbank Berlin (IBB) steigt beim Spiele-Versender Wummelkiste ein. Wie die IBB am Donnerstag mitteilte, werde ein sechsstelliger Betrag in die Wummelkiste-Muttergesellschaft Surprise Internet investiert. An dem zum Internet-Investor Team Europe gehörenden Start-up sind bereits Blumberg Capital, German Startups Group, und die Business-Angels Lars Dittrich und Holger Hengstler beteiligt. Die Surprise Internet wurde 2012 von Philippa Pauen und dem Company Builder Team Europe in Berlin gegründet.

Mit Wummelkiste bietet ähnlich wie das Berliner Konkurrenz-Start-up Tollabox im Abo-Modell monatliche drei oder vier Bastelspiele für Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren und Eltern. Dazu betreibt Wummelkiste auch einen Online-Shop mit Einzelspielen, Mini-Bastelprojekten und Geschenkideen.

„Die Wummelkiste hat als Abo-Box-Angebot bereits einen beachtlichen Kundenstamm gewinnen können“, sagte Mischa Wetzel, Prokurist der IBB Beteiligungsgesellschaft. „Während in diesem Geschäftsbereich die Wachstumsdynamik ungebrochen ist, bietet die Welt um Wummel aber auch ein weites Feld für denkbare Produkterweiterungen.“ Detaillierte Geschäftszahlen sind bislang nicht bekannt.