Ein großer, buschiger Schwanz, ein mächtiger Körper, ein kleiner Kopf mit dünner Schnauze, aus der eine laaange Zunge ragt. Ameisenbären sehen echt ulkig aus.
Der Ameisenbär ist kein Raubtier wie ein Bär. Das Tier gehört zur Ordnung der Zahnarmen. Dazu gehört auch das Faultier.
Zum Fressen braucht der Ameisenbär auch keine Zähne. Denn der Ameisenbär – und diesmal verrät es der Name – futtert Ameisen. Die kleinen Krabbeltiere liest er mit seiner langen, klebrigen Zunge auf.
An seinen Vorderfüßen hat der Ameisenbär Zehen mit scharfen Krallen. Mit denen kann er gut im Boden graben und sich notfalls auch verteidigen.
Ameisenbären sind in Mittelamerika und Südamerika zu Hause. Hierzulande kann man sie in Zoos bestaunen. Der Frankfurter Zoo hat vor Kurzem einen neuen Ameisenbären bekommen. Er heißt Falin. Der Zoo hofft, dass er zusammen mit Ameisenbärin Ines für Nachwuchs sorgt. Das ist wichtig für den Artenschutz. In manchen Gegenden gelten die Tiere bereits als ausgestorben.

