Blutspuren, Warzen und hässliche Narben! Das alles passt super zu einer gruseligen Maske – und eine Gruselmaske passt zu Halloween! Wollt ihr auch noch eine Maske basteln? Das geht eigentlich ganz schnell.

Als Erstes musst du die Form deiner Maske ausschneiden. Dafür gibt es Vorlagen. Schau mal in Büchern oder im Internet. Man kann sie aber auch selbst aufmalen. Du hast die Wahl zwischen einer halben Maske, die nur über die Augen geht. Oder einer ganzen Maske, die das komplette Gesicht verdeckt.

Die Nase wird freigelassen, sonst sitzt die Maske hinterher nicht richtig. Außerdem braucht man Löcher für Augen und Mund. „Am besten schneidet man die Maske aus dickerem, festen Papier aus. Dann hält sie mehr aus“, sagt Bastelexpertin Vera Berson. Die Farbe suchst du dir aus.

Verfaulte Zähne, Blutspuren, hässliche Drähte – es gibt viele Möglichkeiten, die Maske zu „verschönern“...

„Blutspuren sehen natürlich besonders gruselig aus“, sagt die Fachfrau. „Man kann zum Beispiel mit einer roten Kerze Wachs auf die Maske tropfen.“ Braunes Kerzenwachs auf der Maske sieht aus wie eine Warze. Aber Vorsicht! Nicht verbrennen! Auch mit Wasserfarben und Wachsmalern lassen sich Blutspuren nachmachen.

Narben auf der Maske verstärken den Grusel-Effekt. „Dazu kann man Büroklammern auseinanderbiegen und durch das Papier stecken.“ Verfaulte Zähne lassen sich aus dünnerem Papier ausschneiden und mit dunklen Stiften anmalen. „Wenn man Spielzeug-Mais zu Hause hat, kann man daraus auch Zähne modellieren“, sagt die Expertin.

Bist du zufrieden? Dann stanze rechts und links ein kleines Loch in deine Maske. Daran machst du ein Gummiband fest oder knotest Fäden hinter dem Kopf zusammen.

Bevor es auf Gruseltour geht, noch das Gesicht weiß schminken – wetten, dass alle freiwillig die feinen Süßigkeiten herausrücken?

Katharina Heimeier