Sicher kennt ihr Wickie und seine Abenteuer. All die guten Ideen, die der schlaue kleine Wikinger hat und wie er damit immer seinem Papa Halvar, dem Anführer der Wikinger aus Flake, aus der Patsche hilft.

Logo, „Wickie und die starken Männer“ ist eine Zeichentrickserie. Aber die „starken Männer“ gab es wirklich. Nur, dass ihr Ruf ein wenig anders war, als es bei Wickie aussieht.

Mehr als tausend Jahre ist es nun schon her, da verbreitete das gefürchtete Seefahrervolk Angst und Schrecken. Brutal und kriegerisch waren die legendären Nordmänner – aber sie waren auch geschickte Händler und Handwerker.

Im Berliner Martin-Gropius-Bau ist nun alles über die Wikinger zu erfahren. Rund 800 Funde, darunter der Silberbecher aus Jelling und der Vale of York Hort, einer der größten je gefundenen Wikingerschätze, sind zu bestaunen.

Im Mittelpunkt steht ein beeindruckendes Schiffswrack

Im Mittelpunkt aber steht das Wrack des größten bislang gefundenen Wikingerschiffs, die Roskilde 6. Das 37 Meter lange Kriegsschiff mit seinem 120 Quadratmeter großen Segel wurde 1997 im Hafen der dänischen Stadt Roskilde gefunden und konnte nun erstmals vollständig aufgebaut werden. Um das zu sehen, ist sogar die dänische König Margrethe II. nach Berlin gekommen.

„Die Wikinger“ (eine Ausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit dem Dänischen Nationalmuseum Kopenhagen und dem Britischen Museum in London) könnt ihr bis zum 4. Januar 2015 sehen. Adresse: Niederkirchnerstraße 7. Tickets: 12 Euro, ermäßigt sechs Euro. Bis 18 Jahre Eintritt frei! Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag, 10 bis 19 Uhr, dienstags geschlossen.

bk