Laserpointer sind nützlich. Zum Beispiel für Handwerker, wenn sie etwas ausmessen wollen. Oder für jemanden, der einen Vortrag hält und mit dem Lichtpunkt auf eine Tafel zeigt. Außerdem machen Laserpointer Spaß.Die schmalen grünen, gelben oder roten Strahlen leuchten über eine weite Entfernung, wie eine Brücke aus Licht. Eine tolle Erfindung.
Aber wer sie benutzt, sollte gut aufpassen. Denn man kann damit Andere blenden und verunsichern. Das ist nicht nur unfair, sondern auch gefährlich. Wer den Laserpointer einem Menschen ins Gesicht richtet, kann Sehstörungen verursachen und die Netzhaut verletzen. Auch wenn der Geblendete sofort die Augen schließt. Und wenn der Strahl jemanden trifft, der gerade am Steuer eines Fahrzeugs sitzt, dann kann das übel ausgehen.
Vor einer Woche ist so etwas in Kreuzberg passiert. Ein Junge am Bahnsteig hat den Fahrer einer ankommenden U-Bahn mit einem roten Laserpointer geblendet. Trotzdem konnte der Mann den Zug noch sicher zum Halten bringen. Aber er musste danach ins Krankenhaus zur Untersuchung. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
Leider ist das kann Einzelfall. Immer wieder passiert es, dass jemand nachts einen Busfahrer anleuchtet. Auch Flugzeugpiloten melden, dass sie geblendet werden. Im September war es eine 15-Jährige in Reinickendorf, die den Laserpointer auf eine Maschine richtete, die im Landeanflug auf Tegel war. Das Mädchen wollte mit ihrem Gerät nur spielen. Ihr war nicht bewusst, dass sie den Flug gefährdet hat - das hat die Polizei später herausgefunden.





