Bei der Fête de la Musique wird am Mittwoch in Berlin der Sommer musikalisch begrüßt. Auf rund 100 Bühnen und auf vielen Straßen spielen Musiker ab 16 Uhr den Berlinern auf, natürlich kostenlos. Geboten werden Konzerte verschiedener Stilrichtungen - von Folk bis Rock, von Jazz bis Klassik. Am Tag der Sommerwende darf jeder spontan draußen musizieren. Einzige Einschränkung: Ein Verstärker ist nicht erlaubt. Ab 22 Uhr geht es dann drinnen als Fête de la Nuit weiter.

Highlights der Fête de la Musique 2017 in Berlin

Die Veranstalter sprechen von einer Rekord-Beteiligung in 2017. Standorte sind in allen zwölf Berliner Bezirken angemeldet. Musikalische „Ballungszentren“ mit kurzen Wegen findet man in Spandau, wo sich das Fest wie ein roter Faden durch die Altstadt zieht, an der Revaler Strasse in Friedrichshain, an der Karl-Marx-Allee und der Friedrichstrasse, Unter den Linden und am Rosa-Luxemburg-Platz.

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Voraussichtlich 16 Standorte haben spezielle Kinderangebote im Programm. Unter anderem lädt das Klingende Mobil zum Instrumenten-Workshop im Rathaus Friedenau. Der Berliner Dom wird in diesem Jahr erstmals Schauplatz der Fête de la Musique. Das Gebäude mit der Hohenzollerngruft gehört zu den 25 Neuzugängen des Musikfestivals. Ebenfalls neu dabei sind unter anderem der Festsaal Garten (das ehemalige White Trash) am Flutgraben in Treptow und das Brauereigelände des Stone Brewing in Marienfelde

Erfunden wurde die Fête de la Musique in Frankreich. Der damalige Kulturminister Jack Lang wollte 1982 alle Menschen, die ein Instrument spielen, auf den Straßen von Paris versammeln. Das spontane Fest kam so gut an, dass inzwischen 540 Städte weltweit die Idee übernahmen – davon 300 in Europa und etwa 50 in Deutschland. In Berlin erwarten die Veranstalter wieder rund 90.000 Besucher.

Berliner feiern die Fête de la Musique

Kochkunst Berliner Köche
© David Heerde | David Heerde
Kochkunst Berliner Köche
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Kochkunst Berliner Köche
© David Heerde | David Heerde
Feté de la Musique
© David Heerde | David Heerde
Kochkunst Berliner Köche
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Feté de la Musique
© David Heerde | David Heerde
Feté de la Musique
© David Heerde | David Heerde

Ab 22 Uhr „Fête de la Nuit“

Um 22 Uhr verlagert sich das Fest dann in geschlossene Räume – und aus der „Fête de la Musique“ wird die „Fête de la Nuit“, das Fest der Nacht. Zu den nächtlichen Veranstaltungsorten gehören etwa die Junction Bar, der Tresor Club, das Cassiopeia Berlin und der Pub Blackland.

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