Eine Zivilstreife des Polizeiabschnitts 46 hat am Montag in Lankwitz bei einem Einsatz zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs im Straßenverkehr eine große Überraschung erlebt. In der Kaiser-Wilhelm-Straße fiel den Polizisten gegen 12.20 Uhr ein VW auf, der mehrfach eine durchgezogene Linie überfuhr.
Als sie den Fahrer überprüften, gab er an, seinen Führerschein nicht vorweisen zu können, weil er die Prüfung erst am Morgen bestanden habe und die Fahrerlaubnis erst am Nachmittag ausgehändigt bekomme. Der 20-Jährige hatte geweitete Pupillen, deshalb führten die Polizisten mit ihm einen freiwilligen Drogenschnelltest durch, der auf Cannabis anschlug. Daraufhin räumte der junge Mann ein, er habe am vergangenen Wochenende Drogen konsumiert. Er muss nun mit einem Bußgeld, einem Punkteeintrag in Flensburg und einem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.
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