Die Ärztedichte ist in Berlin so hoch wie in kaum einem anderen Bundesland. Auf einen berufstätigen Arzt kommen hier 187 Einwohner. Nur in den anderen beiden Stadtstaaten ist die Dichte mit 175 (Bremen) und 151 Einwohnern (Hamburg) pro Arzt noch höher. Das Flächenland mit der höchsten Ärztedichte ist das Saarland mit 213 Einwohnern auf einen Arzt, gefolgt von Bayern mit 217. Das geht aus einer neuen Statistik der Bundesärztekammer hervor.

Laut Bundesärztekammer arbeiteten Ende 2013 in Berlin 18.923 Ärzte, so viele wie auch ein Jahr zuvor. 8850 von ihnen waren in Krankenhäusern tätig, 7492 in der ambulanten Versorgung. In Behörden und Körperschaften waren 924 Mediziner beschäftigt. Weitere 1657 Ärzte arbeiteten in verschiedensten anderen Bereichen.

Brandenburg bei Ärztedichte Schlusslicht

Im dünn besiedelten Brandenburg hingegen ist die Ärztedichte so gering wie in keinem anderem Bundesland. Auf einen berufstätigen Arzt kommen hier 276 Einwohner. Damit rangiert Brandenburg im Ländervergleich noch hinter Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, wo sich statistisch 262 beziehungsweise 261 Menschen einen Arzt teilen.

Laut Bundesärztekammer arbeiteten Ende 2013 in Brandenburg 9017 Ärzte, das waren 2,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 4838 von ihnen waren in Krankenhäusern tätig, 3600 in der ambulanten Versorgung. In Behörden und Körperschaften waren 214 Mediziner beschäftigt. Weitere 365 Ärzte arbeiteten in verschiedensten anderen Bereichen.

dpa/mim