Sportevent

Berliner Laufsaison wird mit dem Halbmarathon eröffnet

31.500 Sportler aus 102 Nationen starten am kommenden Sonntag beim 34. Vattenfall Berliner Halbmarathon. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr können sich die Teilnehmer auf günstiges Laufwetter freuen.

Foto: Hans Joachim Rech / picture alliance / Hans Joachim

Nach rund sechs Monaten Pause sehnen die Sportler den Frühling herbei. Sie wollen endlich wieder draußen aktiv sein. Zumindest die Läufer werden am kommenden Sonntag die Saison schon mal eröffnen. Dann fällt der Startschuss für den 34. Vattenfall Berliner Halbmarathon.

Veranstaltet wird der Lauf vom Sportclub Charlottenburg (SCC) Events. Knapp 32.000 Sportler werden dabei sein. Für sie ist es der „erste Laufhöhepunkt zum Frühjahrsbeginn“, wie es in der Ankündigung zum Halbmarathon heißt. Und sicher eine gute Gelegenheit, einen ersten Ist-Zustand von der eigenen Fitness zu ermitteln. Wie im Vorjahr werden rund 200.000 Zuschauer an der Strecke erwartet.

Die bange Frage nach dem Wetter wird sich in diesem Jahr kaum stellen. Stimmen erste Langzeitprognosen, wartet ein trockener, sonniger Laufsonntag auf die Athleten. Im Vorjahr war es ungemütlicher, da hatte es am Wettkampftag sogar geschneit.

Thomas Steffens, Sprecher des SCC Events, berichtet von 31.562 Teilnehmer aus 102 Nationen, die sich für den Halbmarathon angemeldet haben. „Etwas mehr als 30 Prozent der Teilnehmer kommen aus dem Ausland. Damit gehen mehr ausländische Teilnehmer an den Start, als Läufer aus dem Rest Deutschlands“, sagt er. Mehr als 12.000 der Athleten würden auch in Berlin leben.

Neben den 30.028 Läufern und Power Walkern (18.993 Männer, 11.035 Frauen) werden sich 1503 Inlineskater (903 Männer, 600 Frauen), 26 Handbiker (19 Männer, sieben Frauen) und fünf Rollstuhlfahrer (fünf Männer) am kommenden Sonntag auf die 21,0975 Kilometer lange Wettkampfstrecke machen. Um 9.30 Uhr wird der erste Startschuss für die Inlineskater fallen, 25 Minuten später werden die Handbiker und Rollis folgen. Für 10.05 Uhr ist der Startschuss für die Läufer und Power Walker geplant.

Sicherheitskontrollen dauern möglicherweise länger

Start- und Zielbereich liegen auf der Karl-Marx-Allee in Höhe des Kinos International. Das Veranstaltungsgelände zwischen der Grunerstraße und dem Straußberger Platz in Mitte ist am Tag des Laufs umzäunt und kann nur an vier Zugängen von Zuschauern und Teilnehmern betreten werden. An diesen Zugängen werden Mitarbeiter die Athleten und Zuschauer kontrollieren.

Das werde möglicherweise mehr Zeit in Anspruch nehmen als in den Vorjahren, heißt es. „Die Veranstaltungsfläche ist von sieben Uhr an geöffnet“, sagt Steffens. „Die Sportler sollten bis spätestens 8.30 Uhr dort sein, damit sie rechtzeitig am Start sind.“ Die Zugänge für Teilnehmer und Zuschauer befinden sich an der Schillingstraße, am Straußberger Platz und an der Weydemeyerstraße.

Teilnehmer, die die Garderoben und Kleiderablagen nicht in Anspruch nehmen müssen und aus den Blöcken A bis D starten, können auch von der Grunerstraße aus auf das Gelände kommen. Am günstigsten ist die Anfahrt über den U- und S-Bahnhof Alexanderplatz in Mitte oder den U-Bahnhof Straußberger Platz in Friedrichshain.

Spitzenläufer werden nach einer Stunde im Ziel erwartet

Die Laufstrecke führt am Alexanderplatz vorbei auf die Karl-Liebknecht-Straße und dann auf den Boulevard Unter den Linden. Durch das Brandenburger Tor geht es weiter über die Straße des 17. Juni bis zum Ernst-Reuter-Platz. Anschließend geht es über die Otto-Suhr-Allee und den Spandauer Damm bis auf die Höhe des Schlosses Charlottenburg.

Von dort geht es dann nach links in die Schloßstraße. Über die Windscheid-, Droysen- und Nestorstraße führt die Strecke bis zum Kudamm. Von dort aus geht es durch Schöneberg, Kreuzberg und Mitte zurück zum Ziel. Die Spitzenläufer werden nach einer knappen Stunde im Ziel erwartet, das breite Feld der Läufer nach ungefähr zwei Stunden. Das Zeitlimit liegt bei 3:15 Stunden.