Zwei Berliner Schulen dürfen sich über die Nominierung zum Deutschen Schulpreis freuen. Wie die Robert-Bosch-Stiftung am Dienstag bekannt gegeben hat, sind die private Elisabethstift-Grundschule in Hermsdorf und die Elinor-Ostrom-Schule (Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Dienstleistungen) in Weißensee in die engere Auswahl gekommen. Bundesweit hoffen insgesamt 20 Einrichtungen auf die höchstdotierte Auszeichnung für Schulen hierzulande.
Die nominierten Schulen werden in den kommenden Wochen von einer Jury begutachtet. Praktiker und Bildungswissenschaftler werden mit den Schulleitungen, mit Lehrern, Schülern und Eltern Gespräche führen.
Werteerziehung und Sozialkompetenz
Als erste Schule wird die Jury am Mittwoch sowie am Donnerstag die Elisabethstift-Schule besuchen. Die Schule wurde 2008 gegründet, mit dem Ziel, Schülern eine individuelle Förderung zu ermöglichen, die in anderen Schulen an Grenzen stoßen. Das betrifft sowohl stark verhaltensauffällige Kinder, die am normalen Unterricht nicht teilnehmen können, als auch jene, die hochbegabt sind und besonders gefördert werden sollten. Schulleiterin Sabine Witt sagt, dass sie nach dem Konzept der existenziellen Pädagogik arbeiten würden. „Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes.“ Wichtig dabei seien die Werteerziehung, aber auch die Stärkung der Sozialkompetenz und der Lernmotivation der Schüler.
Der zweite Berliner Anwärter auf den Deutschen Schulpreis ist das Oberstufenzentrum Elinor-Ostrom in Weißensee. Schulleiter Stefan Marien beschreibt das Konzept seiner Schule so: „Wir wollen unsere Schüler mit verschiedenen Konzepten zum Abitur führen.“ Sprachförderung und Lerncoaching gehörten dazu.




