Bevor Diebesgut auf die Reise gehen konnte und vermutlich für immer verschwunden wäre, konnten Polizeibeamte die Beute von mehreren Autoeinbrüchen sicherstellen. Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 22 nahmen in Westend einen Hehler fest. Die Einsatzkräfte konnten am Mittwochabend auf dem Zentralen Omnibusbahnhof an der Masurenallee in Charlottenburg einen Autoeinbrecher aus dem Ausland festnehmen.
Der Mann fiel den Beamten auf, da er eine Tasche mit sich führte, die er immer wieder abstellte, flüchtig aus den Augen ließ und sie wieder an sich nahm. Die Fahnder beobachteten schließlich, wie der Mann die Tasche auf einer Bank abstellte und mit dem Fahrer des Busses sprach. Der Fahrer habe dann die Tasche genommen und sie im Gepäckraum des Busses verstaut, sagte eine Polizeisprecherin. Der Tatverdächtige wollte dann den Busbahnhof schnell verlassen. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks fanden die Beamten vier gestohlene Navigationsgeräte. Zwei Geräte konnten angezeigten Autoeinbrüchen zugeordnet werden.
Eins wurde in der Nacht vom 13. zum 14. Januar an der Rummelsburger Pfarrstraße aus einem „VW“ entwendet. Das zweite Gerät in der Nacht zum 15. Januar, ebenfalls aus einem „VW“, an der Richard-Sorge-Straße in Friedrichshain. Die Ermittlungen zu den anderen Navis dauern an. Der 32-Jährige wurde der Kriminalpolizei überstellt und soll zum Erlass eines Haftbefehls einem Richter vorgeführt werden.
BM


