Nach einem brutalen Messerangriff auf einen Autofahrer in Berlin-Neukölln soll ein 29-Jähriger am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden. Dieser muss entscheiden, ob der Tatverdächtige in Untersuchungshaft kommt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wird dem 29-Jährigen versuchte Tötung vorgeworfen.
Laut Polizei hatte ein 33-Jähriger gegen 8.45 Uhr in seinem Auto gesessen, als plötzlich die Seitenscheibe eingeschlagen wurde. Anschließend kam es auf der Straße zu einem Wortgefecht mit dem Angreifer, das schnell eskalierte. Dem 33-Jährigen kamen drei Männer zu Hilfe, dennoch erlitt der Mann eine Stichverletzung im Oberkörper.
Der Autofahrer liegt nun auf der Intensivstation
Eine vorbeifahrende Polizeistreife beobachtete den Streit und nahm kurz darauf einen 29-Jährigen unter dringendem Tatverdacht fest. Der 33-Jährige musste noch am Vormittag in einem Krankenhaus notoperiert werden und wird nun auf einer Intensivstation behandelt. Der Mann befinde sich aber außer Lebensgefahr. Zum Hintergrund der Tat äußerte sich die Polizei am Montag nicht.
Zwei der Helfer des Opfers, laut Polizei ein 16-Jähriger und ein 20-Jähriger, hatten leichte Schnittverletzungen davongetragen. Sie konnten ambulant behandelt werden.
dpa/plet/pol/seg



