Drei mutmaßliche Einbrecher sind nach einer gefährlichen Verfolgungsjagd mit der Polizei in Berlin-Mitte gefasst worden. Polizisten hatten zwei von ihnen am Mittwoch dabei beobachtet, wie sie versuchten in mehrere Häuser einzusteigen. Gegen 13 Uhr machten sie sich an mehreren Häusern in der Ramlerstraße zu schaffen. Bei einem Wohnhaus gelang der Einbruch. Nachdem sie sich Zutritt zu einem Haus verschafft hatten, verließen die 35 und 39 Jahre alten mutmaßlichen Einbrecher das Haus nach wenigen Minuten wieder und stiegen eilig in ein in der Nähe abgestelltes Auto.
Darin wartete schon ein 45-jähriger Komplize, der sofort davonraste. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Der Fahrer des Fluchtwagens fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit bei rote Ampeln, durch Fußgängerzonen, Parkanlagen, über Bürgersteige, in den Gegenverkehr und gefährdete dadurch Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer erheblich. In der Potsdamer Straße in Höhe der Scharounstraße konnte der Opel schließlich von den Polizisten gestoppt und die Tatverdächtigen festgenommen werden.
Die Polizisten stellten Diebesgut sicher
In dem Auto befand sich neben Tatwerkzeugen auch zahlreiches Diebesgut, darunter Geld, ein Laptop, eine Videokamera und Schmuck. Teilweise stammt dieses offenbar aus dem zwischenzeitlich festgestellten Einbruch in der Ramlerstraße. Außerdem fanden die Beamten bei den Festgenommenen eine Geldbörse, die einer weiteren Einbruchstat zugeordnet werden konnte. Die Ermittlungen des Fachkommissariats der Polizeidirektion 3 dauern an. Die drei Männer sollten noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.
BM/seg



