Die Bundesbürger wollen zu Weihnachten durchschnittlich 361 Euro ausgeben und damit etwas weniger als im vergangenen Jahr. Nur jeder Siebte will 2013 mehr Geld für Geschenke bezahlen als im Vorjahr, wie aus einer am Montag in Berlin veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland hervorgeht. Im vergangenen Jahr lag das durchschnittliche Weihnachtsbudget bei 372 Euro. Eine knappe Mehrheit von 58 Prozent will in diesem Jahr aber immerhin genauso viel ausgeben wie 2012.
Besonders großzügig zum Weihnachtsfest geben sich die Menschen offenbar in Sachsen-Anhalt: Laut Umfrage planen die Sachsen-Anhalter im Schnitt 432 Euro für den Geschenkekauf ein. Es folgen Berlin (410 Euro) und das Saarland (404 Euro). Mit Abstand am wenigsten wollen hingegen die Brandenburger zum Fest ausgeben. Sie planen Ausgaben von durchschnittlich lediglich 278 Euro. Forsa befragte im Oktober insgesamt 1650 Bürger im Alter von 18 bis 69 Jahren.
Eine weitere Umfrage der Berliner Sparkasse hatte ergeben, dass ein Viertel der Berliner in diesem Jahr deutlich weniger für Geschenke ausgeben will, als zuvor. 13 Prozent wollen demnach sogar ganz auf Geschenke verzichten.
Aber es gibt auch Berliner, die sich in diesem Jahr großzügiger bei den Geschenke zeigen wollen als in den Jahren zuvor. Neun Prozent wollen mehr Geld ausgeben, um für ihre Lieben eine Überraschung zu besorgen.
AFP/BM



