Ein Autofahrer ist am Montagnachmittag in Berlin-Wedding von bislang unbekannten Männern ausgebremst und brutal zusammengeschlagen worden.

Der 36 Jahre alte Fahrer eines grauen Opel fuhr in der Luxemburger- in Richtung Genter Straße. Gegen 14 Uhr hielt Mohamed M. an der Kreuzung Luxemburger/Tegeler Straße an, da die Ampel von Gelb auf Rot umschaltete.

Als er dann bei Grün weiterfuhr, bremste ihn der Fahrer eines hellblauen Mitsubishi aus und zwang ihn zum Anhalten. Der Mann und dessen Beifahrer stiegen aus und beleidigten den 36-Jährigen, weil er deren Meinung nach zu früh an der Ampel gestoppt hätte.

Danach hielten sie das Opfer fest und traktierten es auf brutalste Weise mit Faustschlägen, so dass es das Bewusstsein verlor. Wer die Polizei alarmiert hat, daran kann er sich nicht erinnern.

Zeugen beobachteten, dass die Täter weiter auf den bereits am Boden Liegenden eintraten. Während einer der Schläger anschließend mit dem Fahrzeug flüchtete, entfernte sich dessen Komplize zu Fuß vom Tatort.

Der seit elf Jahren in Berlin lebende Familienvater musste nach dem Überfall in einem Krankenhaus behandelt werden.