Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Alexanderplatz in Berlin-Mitte sind vier junge Männer verletzt worden.
Wie die Polizei mitteilte, geriet eine fünfköpfige Gruppe von 18- bis 22-Jährigen in der Nacht zu Sonnabend gegen 2.30 Uhr mit zwei 19 und 20 Jahre alten Männern in Streit. Die jungen Männer beschimpften und beleidigten sich zunächst und gingen anschließend aufeinander los. Dabei gingen die Aggressionen offenbar von den 19 und 20 Jahre alten Männern aus.
Der Jüngere der beiden zog schließlich ein Reizgas-Sprühgerät aus der Tasche und sprühte gezielt in die Gesichter der Kontrahenten. Einer von ihnen konnte ausweichen, die anderen Vier wurden getroffen und erlitten Augenreizungen und Gesichtsverletzungen.
Von Zeugen des Geschehens alarmierte Polizeibeamte konnten die beiden Gruppen trennen und den Sprüher und seinen Begleiter festnehmen. Die Opfer der Attacke mussten von Rettungskräften der Feuerwehr vor Ort ambulant behandelt werden.
Warum die sieben Männer in Streit gerieten, blieb zunächst unklar. Der 19-Jährige wurde von den Beamten zur erkennungsdienstlichen Behandlung mit auf die Dienststelle genommen. Gegen ihn wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
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