Sonnabend
Berliner Philharmoniker: In der Waldbühne findet der traditionelle Saison-Abschlussauftritt statt. Neben dem Konzert für Violine und Orchester von Felix Mendelssohn Bartholdy mit Geiger Christian Tetzlaff, der bereits mehrfach bei den Berliner Philharmonikern gastierte, dirigiert Simon Rattle eines der populärsten Werke der klassischen Musik, die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Und als Zugabe dürfen sich die Besucher sicher wieder auf den Sportpalastwalzer freuen. Am heutigen Freitag ist um 19 Uhr Generalprobe für Publikum.
Waldbühne Am Glockenturm, Westend, Tel. 01805 969 000 555, 20.15 Uhr, Karten 23–25 Euro, Generalprobe 20 Euro
Christopher Street Day: Kaum ein Sommerwochenende ohne großes Event. Am Sonnabend sind es Schwule und Lesben, die mit der großen Christopher Street Day Parade das Zentrum in eine laute, bunte und mitunter politisch gefärbte Party verwandeln. Ausgefallene Kostüme, Musik, Plakate und gute Laune garantieren eine der witzigsten Feiern des Jahres. Die Route führt vom Kurfürstendamm über den Nollendorfplatz zum Brandenburger Tor.
CSD-Umzug 12.30 Uhr, alle Informationen unter csd-berlin.de
Deutsches Theater: Lothar Dombrowski alias Georg Schramm ist los. Er ist aus der Anstalt ausgebrochen. Der Senior sucht nun Mitstreiter unter Gleichgesinnten und Altersgenossen, die nicht mehr viel zu erwarten haben und die wie er lieber im Blitzlicht der Öffentlichkeit scheitern, als gehorsam bis zum kläglichen Ende im Pflegeheim dahin dämmern. „Meister Yodas Ende“ heißt das Programm von Kabarettist Georg Schramm.
Deutsches Theater Schumannstraße 13.a, Mitte, Tel. 28 44 12 25, 20 Uhr, Karten kosten 25 Euro (auch So.)
Berliner Ensemble: Diese Frau ist nicht zu fassen. Nina Hagens vielseitiges Talent lässt sich nicht bändigen. Aber wenn sie sich in ein neues Projekt verbissen hat, kommt meist etwas ziemlich Gutes dabei heraus. So darf man nun gespannt sein auf ihren Bertolt-Brecht-Abend, mit dem sie im Berliner Ensemble Premiere feiert. Der Dramatiker habe sie geprägt, sagt die Sängerin. Seine Theaterstücke und Lieder habe sie seit dem zwölften Lebensjahr im Berliner Ensemble verfolgt und fasziniert studiert. Nun bringt sie Brecht-Songs auf eigene Art neu zum klingen. Über einen Videoscreen wird Brecht selbst zu Wort kommen. Begleitet wird Nina Hagen von Warner Poland an der Gitarre und Fred Sauer am Klavier. Dazu kommen besondere Gäste ihrem Familien- und Freundeskreis.
Berliner Ensemble Bertolt-Brecht-Platz 1, Mitte, Tel. 28 40 81 55, ausverkauft, Restkarten an der Abendkasse
Zitadelle: Gute Nachrichten für alle Fans druckvoller Rockmusik: Queens of the Stone Age haben sich mit ihrem sechsten Album „Like Clockwork” zurückgemeldet, dem ersten seit dem internationalen Erfolg „Era Vulgaris“ von 2007. Und auch live ist die Band um Josh Homme wieder aktiv, nun etwa beim Berlin-Konzert in die Zitadelle.
Zitadelle Am Juliusturm, Spandau, Tel. 354 94 40, 19 Uhr, 42,90 Euro
The InCiders: Im Hof des Köpenicker Rathauses feiern die InCider um McKinley Black (Foto) die Open Air Irish Folk Nacht mit Gästen.
Ratskeller Alt-Köpenick 21, Köpenick, Tel. 655 56 52, 19.30 Uhr, Karten kosten 16,80–28,80 Euro
Sonntag
Konrad Beikircher: Er beherrscht die Kunst, dem Publikum musikalische Werke humorvoll und kenntnisreich nahe zu bringen. Das macht Konrad Beikircher, der Rheinländer aus Südtirol, seit 35 Jahren. Ein Jubiläumsprogramm.
Wühlmäuse Pommernallee 2-4, Westend, Tel. 30 67 30 11, 20 Uhr, Karten kosten 21,50–26,50 Euro
Cat Power: Sie kommt von dort, wo die Musik bluesig und erdig klingt. Cat Power stammt aus Atlanta, Georgia. Jetzt aber hat sie unüberhörbar mit der Tradition gebrochen und Musik geschrieben, die sich von ihren Vorwerken abhebt. Es ist so elektronisch wie nichts, was Chan Marshall alias Cat Power bisher veröffentlicht hat.
Huxleys Neue Welt Hasenheide 107-108, Neukölln, Tel. 78 09 98 10, 20 Uhr, Karten 30 Euro


