Julian Petrasch, 21, aus Berlin ist beim Wettbewerb „Jugend forscht“ die diesjährige Nummer eins in den Geo- und Raumwissenschaften. Er konstruierte als günstige Alternative zu teuren Satelliten einen Stratosphärenballon für die Aufnahme hochaufgelöster Luftbilder oder die Gewinnung von Wetterdaten, wie die Stiftung Jugend forscht und die Bayer AG in Leverkusen am Sonntag mitteilten. Mit einem Sonderpreis „Jugend forscht-Schule 2013“ wurde das Berliner Romain-Rolland-Gymnasium geehrt – für seine „vorbildliche Talentförderung“.
Das Gymnasium fördert die Naturwissenschaften und zeichnet sich zugleich durch ein fremdsprachliches Profil aus. „Es ist eine seltene Mischung und eine gelungene Kombination“, teilte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD), mit. Der Sonderpreis ist mit rund 3000 Euro dotiert.
Berliner Student Petrasch beeindruckt „Jugend forscht“-Jury
Der Informatik-Student Julian Petrasch befasste sich mit Unterstützung des Helmholtz-Zentrums für Materialien und Energie mit dem Thema „Der Himmel ist die Grenze“. „Die Jury war beeindruckt, wie der Jungforscher sein Projekt kenntnisreich und voller innovativer Ideen anging“, heißt es in der Laudatio.
Petrasch entwickelte einen Ballon, der – mit einer Kamera und einem Smartphone ausgestattet – in eine große Höhe aufsteigt und dort zerplatzt. Die Technik segelt mit einem Fallschirm zu Boden – und generiert dabei Luftbilder und Daten.
Nachwuchswissenschaftler aus sieben Bundesländern sind am Sonntag zu den Siegern des diesjährigen Wettbewerbs gekürt worden. Insgesamt wurden zehn Auszeichnungen an Deutschlands beste Jungforscher vergeben.
dpa





