Der 1. Mai gilt in Berlin als ein aufregender Tag. In diesem Jahr fanden an zahlreichen Orten der Stadt Veranstaltungen zum „Tag der Arbeit“ statt. Es blieb weitgehend friedlich. In Kreuzberg bestimmte tagsüber das Myfest mit Volksfestcharakter das Bild. An einem recht warmen Feiertag kamen Tausende Besucher und feierten bei Bratwürsten und Getränken mit Musik und Kinderprogramm ein friedliches Fest. Andernorts ging es härter zu: Beim Demonstrationszug der rechtsextremen NPD in Schöneweide setzte die Polizei kurzzeitig einen Wasserwerfer ein, nachdem militante Gegendemonstranten Steine geworfen hatten. Am Abend zog dann die sogenannte revolutionäre 1.Mai-Demo durch Kreuzberg. Vereinzelt kam es dabei zu Zwischenfällen.

Unsere Reporter Julius Tröger und Max Boenke waren den ganzen Tag über bis in die frühen Morgenstunden unterwegs und haben Eindrücke des Geschehens an den entscheidenden Orten in der Stadt mit HD-Kameras festgehalten.

seg