Wann haben Sie gemerkt, dass Sie als Koch großes Talent haben?
Kolja Kleeberg: Meine Mutter war alleinerziehend und berufstätig, so gingen wir auch, zwar einfach, aber häufig mittags im Gasthaus essen und ich habe auch selber viel zu Hause gekocht. Auf meinen ersten Reisen, die ich mit einem Freund ins Elsass unternahm, haben wir dann unser ganzes Taschengeld in ein „Gourmetessen“ investiert und ich bekam immer mehr die Lust, das Handwerk auch zu erlernen. So begann ich dann in Bonn im Restaurant L’Olivier meine Lehre und war die ersten Wochen nur damit beschäftigt die Küche und Pfifferlinge zu putzen.
Welche Eigenschaften sollte man unbedingt mitbringen?
Auf jeden Fall braucht man für den Beruf Ausdauer und Fitness. Wer den ganzen Tag nur steht und hart arbeitet, muss Kondition besitzen. Auch wird man schnell feststellen, dass sich der Freundeskreis ändert. Köche arbeiten zu Zeiten, wo sich die ehemaligen Freunde während der Freizeit treffen. Und natürlich Neugierde, um immer neue Produkte auszuprobieren.
Das Schönste an diesem Beruf ist….
Das sind die überraschenden Momente, wenn man neue Gerichte entwickelt und ganz neue Geschmäcker entstehen.


