Die Senatsverwaltung für Gesundheit empfiehlt allen, die nach 1970 geboren wurden, zu überprüfen, ob sie gegen Masern geimpft sind. Wie die Senatsverwaltung mitteilte, sind in den vergangenen Wochen deutlich mehr Erkrankungen gemeldet worden als üblich. Seit Februar wurden den Behörden bereits 43 Fälle aus zehn Berliner Bezirken gemeldet, im Vorjahr gab es im gleichen Zeitraum nur 5.

Einen Verbreitungsherd konnten die Behörden bislang nicht identifizieren – daher sei es schwierig die Krankheit einzudämmen, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung.

Wer bereits einmal an Masern erkrankte oder geimpft wurde, ist lebenslang geschützt. Masern rufen einen Hautausschlag hervor und können mit Mittelohr-, Lungen oder Gehirnentzündungen einhergehen. In besonders schweren Fällen kann eine Masernerkrankung auch tödlich verlaufen.

dpa/alu