Mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) hat die Berliner Polizei zwei Serientätern das Handwerk gelegt.
Den beiden Brüdern werden 18 Delikte vorgeworfen: Sie sollen seit November 2006 eine Serie von Raubüberfällen auf Postbanken und Postagenturen in Berlin und in Brandenburg verübt haben. Dabei verschafften sie sich jedesmal außerhalb der Öffnungszeiten Zutritt zu den Filialen.
Die 49 und 52 Jahre alten Männer haben die Taten gestanden. Sie werden noch am Sonnabend einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt.
Überfall verhindert
Am Freitagabend hatten SEK-Beamte die zwei Schwerverbrecher festgenommen: Am Pastor-Niemöller-Platz im Bezirk Pankow überwältigten sie gegen 19 Uhr die beiden Männer in der Nähe einer Filiale der Postbank. Offenbar konnte so ein seit längerer Zeit geplanter Überfall verhindert werden.
Intensive Ermittlungen des Landeskriminalamtes Berlin und der Berliner Staatsanwaltschaft führten zu dem Zugriff. Ein Mobiles Einsatzkommando hatte die beiden mutmaßlichen Täter mehr als eine Woche lang observiert, danach erfolgte der Einsatz des SEK. Ein Ermittler nannte die Festnahme einen „großen Erfolg“.
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