Gregor Gysi hat Verdächtigungen widersprochen, im Zusammenhang mit angeblichen früheren Stasi-Kontakten gelogen zu haben. Er habe „niemals eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben“, kommentierte der Fraktionschef der Linkspartei am Samstagabend im sozialen Netzwerk Facebook einen entsprechenden Bericht.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen Gysi eingeleitet. Hintergrund der Ermittlungen sei eine eidesstattliche Versicherung, mit der sich Gysi Anfang 2011 gegen die Ausstrahlung einer NDR-Dokumentation zu seinen angeblichen Stasi-Kontakten gewehrt hatte und die nun angezweifelt werde. Auslöser für die neuen Ermittlungen war eine einzelne Anzeige.
Nach einer solchen Anzeige müsse der Vorwurf geprüft werden, schrieb Gysi. „Das ist schon einmal geschehen. Selbstverständlich wird das Verfahren wie damals eingestellt werden.“
BM


