Mit der Veröffentlichung einer Videosequenz und Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Berliner Polizei im Zusammenhang mit mehreren Brandstiftungen in Mitte und Prenzlauer Berg nach Zeugen.
Der Mann soll in der Nacht zum 30. Oktober 2012 im Bereich der Kleinen Alexanderstraße und Weydinger Straße in Mitte mehrere Autos in Brand gesetzt haben. Dort brannten am Dienstagmorgen der vergangenen Woche gegen 3.50 Uhr sechs Fahrzeuge, darunter ein BMW 730, aus.
Auch in Prenzlauer Berg standen an dem Tag mehrere Autos in Flammen. An der Prenzlauer Allee wie auch der Saarbrücker Straße musste die Feuerwehr brennende Fahrzeuge löschen. Verletzt wurde niemand. Ob es sich dabei um eine politisch motivierte Tat handelt, ist bislang unklar und Gegenstand der Ermittlungen.
Die im Bereich Kleine Alexanderstraße von einer Überwachungskamera stammende Aufnahme zeigt nach Polizeiangaben einen Mann im Alter zwischen 25 und 30 Jahren. Er ist schlank und hat zum Zeitpunkt der Tat offenbar ein Basecap getragen. Auf dem Pullover ist ein weißer Schriftzug „Ecko Ultd“ zusammen mit einem Nashorn-Logo abgebildet. Zudem ist er mit einem weißen Schal und einer dunklen Hose bekleidet gewesen.
Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem abgebildeten Mann um den möglichen Brandstifter handelt. Daher fragt die Polizei: Wer hat diesen Mann gesehen oder kennt ihn? Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen?
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt 123 in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 912 300, E-Mail: lka123@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Immer wieder werden in Berlin Autos angezündet. Auch am Folgetag des Brandanschlags, am 31. Oktober, wurde in Kreuzberg an der Dresdener Straße ein Kleintransporter in Brand gesetzt. Und in der Nacht zum 2. November stand in Steglitz am Patschkauer Weg ein Mercedes in Flammen. Allerdings geht die Polizei in diesen Fällen von keiner politisch motivierten Tat aus. Die Ermittlungen führt dementsprechend ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.
BMO

