Wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Schülerinnen ist ein 64-jähriger Mann am Montag vom Berliner Landgericht zu zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden.
Der Angeklagte hatte die Taten gestanden und sich bei den Mädchen entschuldigt. Die Richter gingen von sieben sexuellen Übergriffen an den Mädchen im Alter von zwölf und 14 Jahren aus. Einige Fälle stellte die Strafkammer ein.
Zumeist kam es zu sexuellen Berührungen in Spandau beim Angeklagten zu Hause. Die Mädchen hatten dem Angeklagten im Haushalt geholfen und gingen für ihn einkaufen.
Im Herbst 2010 hatten sie ihm 400 Euro von seinem Konto gestohlen. Anzeigen wollte er die beiden nicht, hatte der 64-jährige ausgesagt, sie sollten es abarbeiten. „Ich hätte das verhindern müssen“, bereute der Berliner. Er habe ein Kartenspiel mit Striptease vorgeschlagen, hatte der Mann eingeräumt.
dpa/ap

