Der vor einem Jahr gestorbene Eisbär Knut könnte geklont werden. Der renommierte Tiermediziner Mark Westhusin von der Texas-A&M-Universität halte das Projekt für realistisch, berichtet der „Berliner Kurier“ (Dienstag) .
Allerdings sei dies ein sehr schwieriges Vorhaben, weil beispielsweise geeignete Eizellen gefunden werden müssten. Außerdem würde das Klonen kostspielig sein, und es werde Jahre dauern, bis das Ziel erreicht werden könnte.
Genetisches Material von Knut soll es geben. Es lagert laut Zeitung beim Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin-Friedrichsfelde.
Westhusin hat Erfahrung im Klonen. Bereits vor zehn Jahren klonte klonte er erfolgreich eine Katze. Bereits 1997 gelang mit Schaff "Dolly" der erste Klonversuch an einem Säugetier.
Knut war vor einem Jahr, am 19. März, im Alter von vier Jahren gestorben. Der von Hand aufgezogene Bär litt an einem Hirnschaden.
BMO


