Im öffentlichen Nahverkehr Berlins ist es am Wochenende erneut zu mehreren gewalttätigen Übergriffen gekommen. In der Nähe des S-Bahnhofs Warschauer Straße in Friedrichshain wurde nach Polizeiangaben ein 24-jähriger Mann bei einer Messerstecherei schwer verletzt. Weitaus glimpflicher verliefen zwei Zwischenfälle in Mitte und Wedding.
In der Warschauer Straße hatte es in der Nacht zum Sonntag eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen gegeben. Wenig später entdeckt ein Bahn-Mitarbeiter einen stark blutenden Mann. Der schwer verletzte 24-Jährige kam ins Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Die Hintergründe der Messerstecherei sind noch unklar. Eine Mordkommission ermittelt.
Schon am Samstagabend war ein 18-Jähriger am U-Bahnhof Alexanderplatz überfallen worden. Drei Unbekannte schlugen und traten ihr Opfer und raubten dessen Handy. Der 18-Jährige kam mit einer Rippenprellung ins Krankenhaus.
Wenige Stunden später kam es dann in einem Zug der U-Bahn-Linie U8 zu einem Streit. Eine 28-jährige Frau und ihr 29 Jahre alter Begleiter gerieten dort mit drei Unbekannten aneinander. Nach dem Aussteigen am Bahnhof Osloer Straße schlug das Trio der Frau ins Gesicht und attackierte anschließend den 29-jährigen Mann. Die beiden Opfer kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Angreifer flüchteten unerkannt.
dpa/ap





