Auf der Stadtautobahn A100 ist am Samstagabend gegen 20 Uhr eine Frau mit ihrem Smart von einer Brücke mehrere Meter tief in eine Kleingartenkolonie gestürzt. Die Frau kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Wie die Polizei mitteilte, war die 20-Jährige auf der A100 in Richtung Norden unterwegs und hatte auf der Ostpreußenbrücke zwischen Halenseestraße und Neue Kantstraße aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der Wagen durchschlug die Seitenbegrenzung der Brücke, stürzte etwa acht Meter in die Tiefe und landete in der Kleingartenkolonie, die sich unter der Brücke befindet. Dort befand sich zum Unfallzeitpunkt niemand.

Die Bergungsarbeiten erwiesen sich als sehr schwierig. Erst ein Feuerwehrkran konnte das Wrack aus der Tiefe zurück auf die Stadtautobahn heben. Die A100 war in Richtung Nord für rund drei Stunden teilweise komplett gesperrt.

Zu einem zweiten Unfall kam es kurz nach Mitternacht: Ein 27-Jähriger verlor in Neukölln auf der A113 Richtung Innenstadt in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Auto. Er prallte erst gegen die linke, anschließend gegen die rechte Leitplanke und blieb nach mehrmaligem Drehen quer zur Fahrbahn stehen. Der Mann wurde schwer am Kopf verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Auch hier musste die Autobahn für rund zwei Stunden gesperrt werden.

dpa/dapd/bee