Der frühere Fußballprofi Süleyman Koc vom Drittligisten SV Babelsberg ist wegen seiner Beteiligung an einer Raubserie zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Zu seinen Gunsten wurde sein Geständnis gewertet.
Gegen seinen mitangeklagten früheren Vereinskollegen, Guido Kocer – jetzt beim Zweitligisten Erzgebirge Aue -, verhängten das Berliner Landgericht am Donnerstag indes eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten.
Die beiden Spieler gehörten zu einer Bande, die maskiert und bewaffnet Geschäfte, Cafés und Spielhallen überfallen hatten. Zwischen Februar und April erbeuteten die Männer rund 20.000 Euro.
Neben Koc und Kocer, der sich nur an einem Überfall beteiligt hatte, mussten sich sieben weitere Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren für die Überfälle vor dem Gericht verantworten. Koc hatte mehrfach als Fahrer und einmal als Auskundschafter fungiert.
Die Staatsanwaltschaft hatte für Koc eine Gesamtstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten gefordert.
Die neun Angeklagten entschuldigten sich in ihren Schlussworten bei den Opfern.
dapd/mim


