Inneres und Sport

Frank Henkel (CDU)

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Ressort Inneres und Sport

Senator: Frank Henkel (48), CDU, unverheiratet, keine Kinder, gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann. Bisher Fraktions- und Parteichef.

Aufgaben: Henkel ist künftig zuständig für Polizei, Feuerwehr, Beamte sowie Leistungs- und Breitensport.

Problem 1: In den Koalitionsverhandlungen hat die CDU einiges für sich herausholen können. So wird es 250 neue Polizisten geben. Henkels Aufgabe wird es sein, sie sinnvoll einzusetzen. So stehen die zusätzlichen Beamten, die nach und nach ausgebildet und eingestellt werden, unter anderem vor der schwierigen Aufgabe, für mehr Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln sorgen.

Problem II: Eine der Hauptaufgaben eines jeden Berliner Innensenators findet am 1. Mai statt. Dann muss die Polizei Ausschreitungen linksextremer Gruppierungen und von Jugendlichen in Kreuzberg verhindern. Henkel will an dem bisherigen Konzept festhalten. Es sieht eine Deeskalationsstrategie bei gleichzeitigem massiven Auftreten der Polizei bei Ausschreitungen vor.

Problem III: Auch dem Problem der brennenden Autos muss sich Henkel annehmen.

Problem IV: Zu den weiteren Aufgaben zählt die Verbesserung der Eintreffzeiten bei den Rettungsdiensten und der Feuerwehr.

Problem V: Ein mögliches Problem stammt noch von seinem Vorgänger: Henkel muss mit Udo Hansen als Polizeipräsidenten leben, den sein Vorgänger Ehrhart Körting (SPD)durchgesetzt hatte. Henkel will SPD-Mann Hansen zwar eine „faire Chance“ geben, doch die Personalie bleibt heikel.

Problem VI: Eine der größeren Verwaltungsaufgaben wird sein, die neue Kennzeichnungspflicht mit Namen, festen und rotierenden Nummern umzusetzen.

Problem VII: Im Bereich Sport geht es darum, Großveranstaltungen wie Europa- und Weltmeisterschaften nach Berlin zu holen, um so für die deutsche Hauptstadt zu werben.