Brandanschläge

Polizei opfert für Autos die U-Bahn-Sicherheit

Nach dem neuen Anstieg von nächtlichen Brandanschlägen auf Autos in Berlin will die Polizei endlich Fahndungserfolge erzielen. Dafür verlegen die Beamten den Fahndungsschwerpunkt, nächtliche Einsätze an U-Bahnhöfen werden zurückgeschraubt.

Angesichts der zahlreichen Brandanschläge auf Autos in den vergangenen Monaten will die Berliner Polizei jetzt alles daran setzen, Fahndungserfolge zu erzielen. Dafür werden die Einsätze in den U-Bahnhöfen wegen der dortigen Gewalttaten zurückgeschraubt.

„Wir setzen jetzt den Schwerpunkt auf die Brandstiftungen und unser Bemühen, die Täter zu finden“, sagte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus über die Arbeit der Einsatzreserve der Polizei. Allein in den vergangenen zwei Nächten wurden mindestens acht Autos angezündet. "Wo genau die Brandstreifen laufen, werde ich Ihnen hier nicht erzählen", sagte Körting.

In den U-Bahnen sollen aber weiterhin Polizeistreifen unterwegs sein. Die Polizei habe jetzt aber wegen der Brandstiftungen „zusätzliche Brandstreifen eingesetzt“, sagte Körting.

Die Polizisten kämen zum Teil aus der Einsatzreserve, die für jeweils wechselnde Bereiche zuständig ist. Details wollte er nicht nennen. „Wo genau die Brandstreifen laufen, werde ich Ihnen hier nicht erzählen.“