Die Wirtschaftskriminalität in der Region Berlin-Brandenburg geht zurück. Zu diesem Ergebnis kommt das Kriminalitätsbarometer Berlin-Brandenburg 2009 der regionalen Industrie- und Handelskammern.
Am stärksten betroffen sind die Unternehmen weiterhin nach eigenen Angaben von Vandalismus und Sachbeschädigung sowie Einbruchdiebstahl und Betrug. So gaben 2006 noch 35 Prozent aller Unternehmen an, von Vandalismus betroffen gewesen zu sein, 2008 waren es noch 30,1 Prozent. Von Betrugsdelikten waren 2008 noch 18,2 Prozent aller Betriebe betroffen, 2006 waren es 25,8 Prozent.
Für Berlin bestätigte sich laut IHK die These, dass die Unternehmen dort stärker mit Kriminalität belastet sind, die ein gewisses Maß an technischem Know-how der Täter voraussetzen. So waren in der Region insgesamt 2008 5,6 Prozent von Produkt- und Markenpiraterie betroffen, 10,9 Prozent in Berlin. 22,9 Prozent der Berliner Unternehmen litten unter Betrugsdelikten, 18,2 Prozent in der Gesamtregion. Die häufigsten Delikte, die Berlins Unternehmen widerfuhren, waren Vandalismus und Sachbeschädigung (26,4 Prozent Betroffene), Einbruchdiebstahl (25,6 Prozent) und Betrug (22,9 Prozent).
BMO




