Vereitelter Anschlag in Dortmund

Olympiastadion wird nicht zusätzlich gesichert

Die Sicherheitsvorkehrungen bei Spielen von Hertha BSC oder anderen Sportveranstaltungen im Berliner Olympiastadion liegen laut einer Sprecherin von Innensenator Erhart Körting bereits auf einem hohen Niveau.

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Der drittplatzierte Klub Hannover 96 will es dem Tabellenführer Borussia Dortmund bei der Begegnung am Samstag so schwer wie möglich machen. Überschattet wurde die Vorfreude auf das Spiel von einem möglichen Anschlagsplan auf das

Video: Reuters
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Nach dem gescheiterten Anschlag auf das Fußballstadion von Borussia Dortmund plant Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) keine Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen für das Olympiastadion. „Es ist zur Zeit keine Ausweitung der Sicherheitsmaßnahmen vorgesehen“, sagte eine Sprecherin der Behörde am Freitag.

Nach den bisherigen Erkenntnissen handele es sich in Dortmund um einen Einzeltäter mit kriminellen Motiven, also keinen terroristischen Hintergrund. Die Sicherheitsvorkehrungen bei Spielen von Hertha BSC oder anderen Sportveranstaltungen im Olympiastadion lägen bereits auf einem hohen Niveau, sagte die Sprecherin Körtings, der zugleich Sportsenator ist. Am Sonntag spielt der Fußball-Zweitligist in der Berliner Arena gegen den SC Paderborn.

Am Dienstag war in Köln ein Tatverdächtiger festgenommen worden, der möglicherweise einen Bombenanschlag auf das Fußballstadion in Dortmund geplant hatte. Der 25-Jährige deponierte drei sprengstoffverdächtige Gegenstände auf dem Stadiongelände, die aber entdeckt und unschädlich gemacht wurden. Die Polizei geht dem Verdacht eines Erpressungsversuchs nach.