Gehälter

RBB-Chefs sollen mehr Geld bekommen

Um 3,9 Prozent sollen die Gehälter für die Geschäftsleitung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Berlin Brandenburg (RBB) laut einem Medienbericht steigen. Im Sender kursieren aber auch noch andere Gerüchte.

Die Führung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Berlin Brandenburg (RBB) kann sich einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ zufolge auf höhere Gehälter freuen. Für die Geschäftsleitung – die Intendantin Dagmar Reim und die vier Direktoren – will der Verwaltungsrat am 28. Oktober bei der Planung der Haushaltszahlen 2011 eine Erhöhung der Bezüge beschließen, berichtet das Magazin am Sonnabend vorab. 3,9 Prozent seien vorgesehen; im Sender kursierten aber auch Vermutungen, dass die Gehaltssteigerung bis zu sieben Prozent betragen könne.

Eine RBB-Sprecherin wies unterdessen darauf hin, dass eine Erhöhung der Gehälter der Geschäftsleitung um 3,9 Prozent unter dem bereits abgeschlossenen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Senders mit einer Erhöhung von vier Prozent liegen würde.

Die Erhöhungsbeträge für die Geschäftsleitung sollen der „Wirtschaftswoche“ zufolge in der gemeinsamen Sitzung mit Haushalts- und Finanzausschuss allerdings nur mündlich vorgetragen werden. Bisher kassiert die Intendantin der siebtgrößten ARD-Anstalt 220.000 Euro jährlich. Die Direktoren verdienen zwischen 155.000 und 175.500 Euro.