Zwei Menschen sind kurz hintereinander beim Baden in brandenburgischen Seen ums Leben gekommen. In Falkenberg (Elbe-Elster) ging am Montag ein 23-Jähriger vor den Augen seiner Frau und anderer Zeugen etwa 20 Meter vom Ufer unter. Taucher der Feuerwehr bargen ihn gut eine Stunde später, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Potsdam mitteilte. Es kam jede Hilfe zu spät.
Einen seit Freitag in Brieselang (Havelland) vermissten 49 Jahre alten Mann entdeckten am Montag Badegäste leblos im Wasser treibend. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären. Der Mann war laut Polizei Diabetiker. Nachdem der Betreiber des Badesees am späten Freitagabend Habseligkeiten des Besuchers am Ufer entdeckt hatte und in der Nähe dessen Auto gefunden worden war, begann eine groß angelegte Suchaktion, die jedoch erfolglos blieb.
Bereits am Freitag hatten Taucher der Feuerwehr einen leblosen Mann aus dem Neuköllner Schifffahrtskanal geborgen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 51-Jährige wenig später auf dem Weg ins Krankenhaus. Eine Frau hatte den Mann gesehen, als er ihr torkelnd an der Teupitzer Brücke entgegen kam. Kurz darauf hörte sie ein Klatschen auf der Wasseroberfläche und sah den Mann unter der Wasseroberfläche verschwinden. Polizisten hörten ihre Hilferufe, konnten den Mann aber nicht finden. Feuerwehrtaucher setzten die Suche fort, fanden den Mann aber zu spät.
Durch einen Bootsunfall auf dem Schlänitzsee in Potsdam starben zudem am Wochenende zwei Frauen. Ihr Segelboot war mit einem Gütermotorschiff zusammengestoßen. Eine 60-Jährige wurde nach einer großen Suchaktion tot in der Kajüte des Segelbootes geborgen. Eine 42-Jährige kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Sie verstarb aber im Krankenhaus, wie am Montag bekannt wurde. Der 60 Jahre alte Besitzer des Schiffes blieb unverletzt, ein 67-Jähriger, der ebenfalls zur Besatzung gehörte, erliit eine Platzwunde am Kopf. Alle vier Bootsinsassen stammen laut Polizei aus Thüringen.
dpa/sh/hhn/pol



