Wie die Berliner Polizei am Sonnabend mitteilte, fügte der 98-Jährige seiner 24 Jahre jüngeren Partnerin schwere Kopfverletzungen zu. Anschließend schnitt er sich sicht die Pulsadern auf. Die Polizei geht in einer ersten Analyse des Hergangs davon aus, dass es sich dabei um einen Suizidversuch handelte.

Die Polizei war gegen Mittag in die Wohnung des Ehepaares an die Rudolstädter Straße in Wilmersdorf gerufen worden. Nach Informationen der "BZ" waren zuvor Schüsse gefallen, Nachbarn alarmierten die Polizei. Beamte in schusssichereren Westen stürmten daraufhin in die Wohnung und entdeckten die beiden Schwerverletzten. Gefunden wurden eine Schreckschusspistole und Messer.

Der Mann und seine 74-jährige Frau wurden zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Für beide besteht nach Polizeiangaben keine Lebensgefahr. Eine Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen wegen versuchten Totschlags übernommen. Die Hintergründe der Tat sind bisher unklar.

BMO