In einer Aufzuchtanlage in Fohrde (Potsdam-Mittelmark) hat die Polizei rund 2500 Cannabispflanzen entdeckt. Das ist nach Auskunft des Landeskriminalamtes (LKA) einer der bislang größten Funde landesweit. Die Anlage in Fohrde hatte umfangreiche Beleuchtungs-, Belüftungs- sowie Bewässerungstechnik und war in einer Halle untergebracht. Die unterschiedlich großen Pflanzen wuchsen in Kästen.

Gegen den 35 Jahre alten Nutzer der Halle, die am Rand eines Gewerbegebietes liegt, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln eingeleitet. Der Mann wurde am Donnerstag vernommen, wie ein Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft sagte. Der Verdächtige habe sich „umfassend zur Sache eingelassen“. Einzelheiten wurden nicht bekannt.

Die Halle und die Wohnung des 35-Jährigen waren laut Polizei bereits am Dienstag durchsucht worden. Zunächst war von Mittwoch die Rede gewesen. In der Wohnung fanden Polizeibeamte Betäubungsmittel und weiteres Beweismaterial. Nähere Angaben wurden nicht gemacht.

dpa/sei