Schub durch Corona

Statistik: Online-Shopping wird immer beliebter

Online-Shopping erfreut sich großer Beliebtheit: Besonders jüngere Menschen kaufen gern im Netz ein.

Online-Shopping erfreut sich großer Beliebtheit: Besonders jüngere Menschen kaufen gern im Netz ein.

Foto: dpa

Vier von fünf Personen haben in ihrem Leben bereits online eingekauft - besonders beliebt ist diese Art des Shopping bei den Jüngeren. Die Corona-Pandemie hat dem Online-Handel einen zusätzlichen Schub verliehen.

Von dpa

Wiesbaden. Das Einkaufen im Internet ist bei vielen Menschen in Deutschland beliebt. 80 Prozent der 16- bis 74-Jährigen haben in ihrem Leben schon Waren und Dienstleistungen online bestellt, wie das Statistische Bundesamt nun in Wiesbaden mitteilte. Das entspreche knapp 49 Millionen Menschen.

Corona hat Online-Handel angeschoben

Den höchsten Anteil an Online-Käuferinnen und -Käufern gab es laut der Statistiker mit 91 Prozent bei den 25- bis 44-Jährigen, gefolgt von den 16- bis 24-Jährigen (87 Prozent). Mit steigendem Alter sinken die Zahlen: Bei den 45- bis 64-Jährigen lag der Anteil bei 78 Prozent und unter den 65- bis 74-Jährigen hat etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent) schon einmal über das Internet eingekauft.

Mit der Corona-Pandemie hat der Online-Handel einen Schub bekommen, viele stationäre Geschäfte mussten während der Lockdowns schließen.

Vor allem Kleidung wird online bestellt

Insgesamt erwarben die Menschen im ersten Quartal vor allem Kleidung, Schuhe, Accessoires und Sportartikel (50 Prozent) online, gefolgt von Filmen und Musik (31 Prozent) sowie Büchern und Zeitschriften inklusive Digitalprodukten (23 Prozent). Auch Lebensmittel, Getränke und Güter des täglichen Bedarfs (22 Prozent) sowie Möbel, Heimzubehör und Gartenartikel (19 Prozent) wurden häufig im Netz bestellt.

Die Corona-Beschränkungen im ersten Quartal hatten laut der Angaben Folgen für Online-Käufe: Nur 9 Prozent der Bevölkerung buchten Unterkünfte über das Internet und 6 Prozent Transportdienste wie Fahrkarten für Bus, Bahn oder Flugzeug. Auch Eintrittskarten für Sport- und Kulturveranstaltungen wurden selten im Netz gebucht.

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( dpa )