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Obst und Gemüse aus EU-Solargewächshäusern erfüllen höchste Qualitätsstandards und sind mehrfach zertifiziert

Tomatenanbau in hochmodernem Solargewächshaus in Südspanien / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/148445 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/CuTE SOLAR/Belen Garre López"

Tomatenanbau in hochmodernem Solargewächshaus in Südspanien / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/148445 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/CuTE SOLAR/Belen Garre López"

München (ots) - - Jedes Jahr unterziehen sich die 14.000 Erzeugerbetriebe in Andalusien mehreren Audits verschiedener Zertifizierungssysteme, um die Einhaltung der europäischen Qualitäts- und Lebensmittelsicherheitsvorschriften sowie der darüber hinausgehenden Vorgaben der Lebensmittelhändler nachzuweisen. - 15 % der in Südspanien produzierten Produkte entsprechen den strengen Kriterien des deutschen und des EU-Bio-Siegels. Die südspanischen Obst- und Gemüsebauern rund um Almeria und Granada an der andalusischen Küste gehören zu den größten Lieferanten in Europa und erfüllen dabei höchste EU-Standards bei Qualität, Lebensmittelsicherheit, Frische und Geschmack. Nicht nur verzichten sie weitgehend auf den Einsatz von Pestiziden und Insektiziden - das von den europäischen Verbrauchern geforderte hohe Qualitäts- und Sicherheitsniveau haben die überwiegende Mehrheit der hier angesiedelten 14.000 Familienbetriebe veranlasst, Zertifizierungssysteme und hohe Standards der nachhaltigen landwirtschaftlichen Praxis bei der Bewirtschaftung einzuhalten. Damit werden Rückverfolgbarkeit und Qualität der Lebensmittel auf allen Produktionsstufen garantiert.

Die hier geernteten Paprika, Tomaten, Auberginen, Gurken, Zucchini, Melonen und Wassermelonen entsprechen grundsätzlich diesen Zertifizierungen:

Das QS-PrüfzeichenDas QS-Prüfsystem für Lebensmittel kennzeichnet frische Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Obst, Gemüse und Kartoffeln. Die Prüfung wird lückenlos entlang aller Produktionsstufen vom Erzeuger bis zum Handel durchgeführt. Ziel ist eine durchgängige Rückverfolgbarkeit der Waren vom Erzeuger bis zum Lebensmitteleinzelhandel. Die Teilnahme am QS-Prüfsystem ist für die Unternehmen freiwillig. So können im Ausland produzierende Unternehmen ihre Produkte nach hiesigem Standard qualifizieren Lassen.

GLOBAL G.A.P.

Die Abkürzung GAP steht für Good Agricultural Practice - "gute landwirtschaftliche Praxis". GlobalGAP ist ein weltweit angewendetes Qualitätssicherungs- und Zertifizierungssystem für die Landwirtschaft.Ziele sind die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit (https://de.wikipedia.org/wiki/Lebensmittelsicherheit), die Förderung nachhaltiger Produktionsmethoden, die sparsame Nutzung von Wasser, ein verantwortungsvoller Umgang mit Chemikalien, eine integrierte Schädlingsbekämpfung sowie die Rücksicht auf das Wohlergehen von Beschäftigten und Tieren.

IFS - International Food Standard

Der IFS (International Food Standard) legt genaue Anforderungen an die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln entlang der gesamten Wertschöpfungskette fest. Die Zertifizierung wird alle drei Jahre durchgeführt. Der IFS Food-Standard wurde vom Hauptverband des deutschen Einzelhandels (HDE) und dem Lebensmitteleinzelhandel entwickelt. Er ist ein von der Global Food Safety Initiative (GFSI) anerkannter Standard für die Auditierung von Lebensmittelherstellern. Die IFS-Zertifizierung ist außerdem für Hersteller von Eigenmarken wichtig, da bei ihr auch die Einhaltung der für die Eigenmarken verlangten Spezifikationen geprüft wird.

BRC - Standard für die Lebensmittelverarbeitung

Der "Globale Standard für Lebensmittelsicherheit" wurde entwickelt, um die Sicherheits-, Qualitäts- und Betriebskriterien zu präzisieren, die Lebensmittelhersteller erfüllen müssen, um allen Verbraucherschutzvorschriften zu entsprechen. Die BRC-Zertifizierung wird von vielen Einzelhändlern, Gastronomieunternehmen und Herstellern weltweit bei der Bewertung der Fähigkeiten ihrer Zulieferer anerkannt.Auf einem Teil der südspanischen Anbauflächen in und um Almeria und Granada wird darüber hinaus auch in Bio-Qualität angebaut. Diese Erzeugnisse sind für Verbraucher eindeutig gekennzeichnet, und zwar mit dem Bio-Siegel der EU und teilweise zusätzlich mit dem deutschen Bio-Siegel.

Bio-Siegel der Europäischen Union

Die in Europa bekannteste Zertifizierung ist das Bio-Siegel gemäß der EG-Ökoverordnung. Es wurde im Juli 2010 EU-weit als verbindliches neues Bio-Siegel eingeführt. Der Begriff "Bio" ist ein durch die EG-Öko-Verordnung geschützter Begriff. Mit dem Siegel gekennzeichnete Lebensmittel dürfen unter anderem:

- nicht zur Konservierung ionisierender Strahlung ausgesetzt werden - nicht durch und mit gentechnisch veränderte/n Organismen erzeugt werden - nicht mit Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln erzeugt werden - nicht mehr als fünf Prozent konventionell erzeugte Bestandteile enthalten - keine Süßstoffe und Stabilisatoren sowie synthetische Farbstoffe, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker enthalten. Neben dem Bio-Siegel der EU darf das bei deutschen Verbrauchern bekanntere staatliche Bio-Siegel mit einem sechseckigen, grün-schwarz-weißen Symbol für Produkte verwendet werden, die der EG-Öko-Verordnung entsprechen. Einige erfüllen sogar die strengen Richtlinien des Demeter-Verbandes Ökologischer Landbau. Erzeugnisse, die nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes hergestellt sind, entsprechen dem Konzept der sogenannten biologisch-dynamischen Landwirtschaft, deren Anforderungen an die Produktionsbedingungen weit über die Regelungen der EG-Öko-Verordnung hinausgehen. In den Solar-Gewächshäusern an der Küste von Almeria und Granada werden jährlich rund 4,5 Millionen Tonnen Früchte geerntet. Drei Viertel werden in die Europäische Union exportiert. Vor allem im Winterhalbjahr sichert die Region die Versorgung der rund 500 Millionen europäischen Verbraucher mit gesundem Obst und Gemüse.

Über CuTE SOLAR:

CuTE Solar (Cultivating the Taste of Europe in Solar Greenhouses) ist eine von der Europäischen Union (EU) mitfinanzierte Informations- und Förderkampagne, die vom Dachverband andalusischer Obst- und Gemüseanbauverbänden APROA-Spanien, dem branchenübergreifenden spanischen Obst- und Gemüseverband HORTIESPAÑA und dem europäischen Obst- und Gemüseproduktions- und Handelsverband EUCOFEL getragen wird.Ziel der Informations- und Förderkampagne ist es, Verbraucher über die nachhaltigen und umweltfreundlichen Produktionsmethoden in den Solargewächshäusern zu informieren. Insbesondere geht es dabei um die Produktqualität und die Anbaumethoden für Obst und Gemüse aus der EU, basierend auf dem Respekt vor Mensch und Umwelt. Die Kampagne läuft bis 2022 in den Zielländern Belgien, Deutschland und Spanien.

Pressekontakt:

Cognito Public Relations Christine Burger Adam-Berg-Straße 166A D-81735 München cburger@cognito-pr.de +49 89 120 901 32

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