Geldsorgen als Student

In der Corona-Krise: Bafög prüfen und neuen Nebenjob suchen

Der Job ist weg, und die Eltern können einen nicht wie gewohnt unterstützen? Die Corona-Pandemie bereitet vielen Studierenden finanzielle Sorgen. Tipps vom Studentenwerk, was jetzt zu tun ist.

Nicht alle Studentenjobs sind gleichermaßen von der Corona-Krise betroffen. Erntehelfer in der Landwirtschaft etwa werden aktuell gesucht - neben dem Bafög-Antrag sollten Studierende auch diese Möglichkeit prüfen.

Nicht alle Studentenjobs sind gleichermaßen von der Corona-Krise betroffen. Erntehelfer in der Landwirtschaft etwa werden aktuell gesucht - neben dem Bafög-Antrag sollten Studierende auch diese Möglichkeit prüfen.

Foto: dpa

Berlin. Ob im Kino, im Café oder in einer Bar: Viele typische Studentenjobs sind in der Corona-Krise nicht mehr möglich. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) rät Studierenden, die aktuell finanzielle Schwierigkeiten haben, dazu drei Optionen zu prüfen.

Bafög-Aktualisierungsantrag stellen

Können die Eltern wegen eines Jobverlusts oder wegen Kurzarbeit aktuell weniger oder keinen Elternunterhalt mehr leisten, sollten Betroffene einen Bafög-Aktualisierungsantrag stellen. Zur Berechnung des Bafög-Satzes wird dann das niedrigere Einkommen der Eltern herangezogen - un nicht mehr das des vorletzten Kalenderjahrs. Dies steigert laut DSW deutlich die Chancen, mehr Bafög zu bekommen.

Bafög beantragen

Wer bislang gar kein Bafög erhalten hat, kann nun prüfen, ob die Förderung eine Alternative zum bisherigen Nebenjob ist. Dies lohne sich zum Beispiel für diejenigen, die bisher lieber gejobbt haben, als eine vermeintlich geringe Bafög-Förderung abzurufen.

Neuen Nebenjob suchen

Zwar fallen derzeit viele Beschäftigungsmöglichkeiten für Studierende flach - anderswo sind sie aber gefragt. So suchen zum Beispiel der Einzelhandel, die Landwirtschaft oder das Gesundheitswesen aktuell Studierende, die bereit sind, mitzuhelfen.