Berufswahl

Sozialassistenten sind die Allrounder in jeder Einrichtung

Die Ausbildung wird von Berufsfachschulen angeboten – an staatlichen ist das gebührenfrei, bei privaten Anbietern muss man zahlen.

Neben ihren pflegerischen Aufgaben unterstützen Sozialassistenten Hilfsbedürftige in Heimen und Einrichtungen auch bei der Freizeitgestaltung.

Neben ihren pflegerischen Aufgaben unterstützen Sozialassistenten Hilfsbedürftige in Heimen und Einrichtungen auch bei der Freizeitgestaltung.

Foto: CasarsaGuru / Getty Images

Berlin. Sozialassistenten arbeiten in Pflegeeinrichtungen für Senioren und Menschen mit Behinderung, in Wohngruppen oder im Rahmen der Familienpflege in Privathaushalten. Meist assistieren sie den Betreuern und übernehmen pädagogische, sozialpflegerische und hauswirtschaftliche Arbeiten. Auch Gespräche und die Anleitung bei der Freizeitgestaltung gehören zu den Aufgaben der Sozialassistenten.

Die Ausbildung der Sozialassistenten findet an einer Fachschule und bei Praktika in Betrieben statt. Sie dauert meist zwei Jahre. In Berlin bildet beispielsweise das Oberstufenzentrum Sozialwesen Jane-Addams-Schule in diesem Beruf aus (gebührenfrei). Auch beim DRK Berlin gibt es eine Berufsfachschule für Sozialassistenz. Die Ausbildung dort kostet 95 Euro monatlich, bei privaten Anbietern ist es mehr. (apa)