Arbeitgeber

Motivation für Spitzenleistung

Fachkräfte sind in manchen Berufsfeldern schon heute Mangelware - und die Situation wird sich in den kommenden Jahren noch verschärfen. Firmen, die trotzdem gutes Personal finden wollen, müssen mit hervorragenden Arbeitsbedingungen überzeugen.

Foto: pa/ZB

Mehr als 20000 Stellen sind derzeit in der Region unbesetzt. Der Personalmangel geht quer durch alle Branchen und Qualifikationsniveaus. Abnehmende Bewerberzahlen und das geringe Qualifikationsniveau vieler Bewerber machen den Personalverantwortlichen zu schaffen. Der Fachkräftestudie Berlin-Brandenburg zufolge können in der Region im Jahr 2015 mehr als 270000 Stellen nicht mit Fachkräften besetzt werden. Und in 20 Jahren werden sogar 460000 Stellen unbesetzt bleiben.

Ein gutes Arbeitgeberimage ist bereits jetzt unabdingbar, um die Besten holen zu können. Im wachsenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte setzen deshalb viele Betriebe auf gute Arbeitsbedingungen – die sie sich auch durch ein Gütesiegel im Wettbewerb „Berlins beste Arbeitgeber“ bestätigen lassen können. Der Wettbewerb wird ausgerichtet vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung, von Professor Werner Sarges von der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg und der Beratungsgesellschaft Faktenkontor. Die Berliner Morgenpost ist Kooperationspartner.

Wettbewerb auch 2012

„Unternehmen, die frühzeitig der Problematik entgegen wirken und ihre Arbeitgeberqualität unter Beweis stellen, werden langfristig profitieren“, sagt Jörg Forthmann, Geschäftsführer von Faktenkontor. „Aus diesem Grund werden wir auch im kommenden Jahr den Wettbewerb „Berlins beste Arbeitgeber 2012“ ausrichten.“ Teilnehmen können Unternehmen, die ihren Hauptsitz oder einen Standort in der Metropolregion Berlin haben.

Für die ausgezeichneten Unternehmen ist das Votum ihrer Mitarbeiter auch ein Vertrauensbeweis. Mit dem Gütesiegel können die Unternehmen bei Bewerbern, Mitarbeitern und Kunden punkten.

Offenheit und Vertrauen

Die wissenschaftliche Rückmeldung liefert zudem wertvolle Hinweise zur Verbesserung der Personalarbeit. Prof. Werner Sarges, wissenschaftlicher Leiter des Wettbewerbs hat das Modell zur Evaluierung der Personalarbeit eines Unternehmens entwickelt. Die Untersuchung basiert auf der Befragung von Führungskräften und Mitarbeitern. Kerngedanke des Modells ist die Wahrnehmung des Arbeitgebers als Persönlichkeit. Daneben sind Europäische Qualitätsstandards (EFQM) und die Unternehmenskultur weitere Eckpunkte des Untersuchungsansatzes: Führungskräfte und Mitarbeiter schätzen ihre Firma nach verschiedenen Kriterien zur Unternehmenskultur ein. Übereinstimmungen wirken sich positiv auf das Gesamtergebnis des Betriebes aus. Die Unternehmenskultur sollte grundsätzlich von Offenheit und Vertrauen geprägt sein. Werte wie Führungskompetenz, Weiterbildung und Unternehmenskommunikation werden an Qualitätsstandards gemessen. Aus den wissenschaftlich basierten Ergebnissen resultiert dann das Ranking der besten Arbeitgeber.

Eine gute Platzierung bescheinigt Verantwortung, Zuverlässigkeit und Professionalität in der Personalentwicklung. Und macht den Betrieb als Arbeitgeber interessant. Bewerbern soll das Siegel „Berlins beste Arbeitgeber“ als Orientierung dienen. Dabei ist vor allem der regionale Fokus entscheidend: Mehr als zwei Drittel der neuen Mitarbeiter kommen aus dem regionalen Umfeld des Betriebs.

Infoveranstaltung am 22. Juni um 15 Uhr, Büro Faktenkontor / Johanssen + Kretschmer, Beisheim Center, Berliner Freiheit 2, Anmeldung erbeten unter: info@faktenkontor.de

www.berlinsbestearbeitgeber.de